Marine Ressourcen
Das Ausmaß und die Nutzungsmöglichkeiten der lebenden und nichtlebenden Ressourcen der Weltozeane sind immer noch weitestgehend unbekannt. Die Nutzung der biologischen, mineralischen und energetischen Ressourcen der Meere wird aber angesichts der rasant steigenden Weltbevölkerung bis zum Ende dieses Jahrhunderts stark an Bedeutung gewinnen.
Die in den Weltozeanen vorhandenen nutzbaren Ressourcen lassen sich in lebende (bedeutsam beispielsweise für die Ernährung, als Quelle für nutzbare bioaktive Verbindungen und regenerative Energiequelle) und nichtlebende Rohstoffe (Metall- und Energierohstoffe oder potentielle submarine CO2-Speicher) unterteilen. Künftige Forschungsfelder liegen im Bereich der Exploration neuer mineralischer und Energierohstoffe, der Untersuchung der genetischen Ressourcen der Meere sowie in der Entwicklung umweltfreundlicher und nachhaltiger Nutzungsstrategien. Eine Ressourcennutzung (Manganknollen, Massivsulfide, Gashydrate, Schwerminerale) wird sich sowohl auf die nichtlebende Umwelt als auch auf wesentliche Funktionen mariner Ökosysteme auswirken. Insofern erfordert eine sorgfältige Analyse der Umweltauswirkungen beide Aspekte. Im Vordergrund steht das Bestreben, die Nutzung mariner Rohstoffe und den Schutz der marinen Umwelt in Einklang zu bringen.
Forschungsschwerpunkte sind:
- Ökosystemdienstleistung und Aquakultur
- Genetische Ressourcen und marine Wirkstoffe
- Polymetallische Massivsulfide
- Marine Gashydrate und CO2-Speicherung
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