Dynamik des Ozeanbodens
Fluidtransport in der Erdkruste
Passive Kontinentalränder wie der europäische Kontinentalrand des Atlantiks enthalten mit ihren Öl und Gasvorkommen unsere wichtigsten Energiereserven und bilden die Basis für die Fischerei. Allerdings stellen sie auch eine Gefahrenquelle dar, wenn sie in die Tiefsee abrutschen und dabei Tsunamis auslösen. Daher ist es wichtig sie besser zu verstehen.
Die Sedimente an den Kontinentalrändern sind vielen geologischen Prozessen ausgesetzt. Fluide werden aus den sich verdichtenden Sedimenten ausgepresst, Gashydratsysteme verlagern sich in Abhängigkeit von Bodenwassertemperaturschwankungen und durch magmatische Intrusionen erhitztes Porenwasser fließt durch die Sedimente zur Oberfläche. Die Fluide, die durch solche fokussierten Fluidtransportsysteme am Meeresboden austreten, spielen nicht nur eine bedeutende Rolle für die Meeresbodenökologie. Das Studium solcher Fluidtransportsysteme kann auch dazu beitragen, die Verteilung von Kohlenstoffen im Meeresboden vorherzusagen und frühere Klimaveränderungen zu entschlüsseln.
Projekte
BMBF-Projekte:
NEMESYS
METRO
CHRIMP: Bildungsmechanismen von Pockenmarken am südlichen Chatham Rise und deren Einfluss auf Gashydrat-Stabilität, benthisches Habitat und Klima
DFG-BMBF Sonderprogramm Geotechnologien:
NEW VENTS
BMBF-BMWi-Projekt:
SUGAR A2.1
SUGAR II A1
EU-Projekte:
ESONET (European Seas Observatory NETwork of excellence) - AOEM (Arctic Ocean ESONET Mission)
EuroSITES - Science mission task 4.3: Pore water pressure monitoring and slope stability in seismically active regions
CRIMEA - innerhalb des 5. Rahmenprogramms
Angewandte F&E:
West-Nil-Delta-Projekt, Teilprojekt II, Projektleiter Dr. Jörg Bialas
Kontakt
Prof. Dr. Christian Berndt
Telefon: 0431-600-2273
cberndt(at)geomar.de
Dr. Jörg Bialas
Telefon: 0431-600-2329
jbialas(at)geomar.de
Dr. Ingo Klaucke
Telefon: 0431-600-2335
iklaucke(at)geomar.de




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