Marine Ökologie
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downloads: GAME-Broschüre (deutsch) (pdf), GAME brochure (English) (pdf), GAME-Info-Präsentation (pdf)
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GAME-News:
Mai 2013: Und jetzt geht es nach Japan: der neue Projekt-Blog kommt von Hokkaido
Kento Matsuo und Markus Franz berichten von ihren ersten Arbeitswochen auf der nördlichsten der japanischen Hauptinseln. Die GAME-Partnerstation, die zur Universität von Hokkaido (mit Hauptsitz in Sapporo) gehört, liegt in der Kleinstadt Akkeshi. Diese ist vor allem durch die Zucht von Austern bekannt. Obwohl Akkeshi fast auf der Breite von Rom liegt, ist das Klima dort deutlich kühler und die Winter sind sehr kalt und schneereich. Zwar lag bei Projektbeginn – anders als in Finnland – kein Schnee mehr, trotzdem gehört Akkeshi, gerade auch wegen der kalten Wassermassen, die hier vorbeiströmen, zu den kälteren Standorten in unserem Netzwerk. Der neue Blog belegt aber nicht nur, dass Akkeshi ein hervorragender Forschungsstandort ist, sondern auch sonst vieles zu bieten hat. Hier geht es zum Blog (Deutsch/English).

- Team Japan (rechte Seite) bei kulinarischen Experimenten.
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Mai 2013: Frisch eingetroffen: Der erste Blog des neuen Projektes kommt aus Finnland
Ulrike Grogoll hat uns einen Blog von der Zoologischen Station in Tvärminne geschickt. Sie berichtet vom ersten Monat ihrer Arbeit im noch vereisten und verschneiten Finnland. Die Station liegt am süd-westlichsten Zipfel des Landes in der Nähe der Stadt Hanko. Als eine der wenigen Projektteilnehmer in diesem Jahr arbeitet Ulrike allein und nicht in einem Team. Dafür hat sie vor Ort gleich zwei erfahrene wissenschaftliche Betreuer, die ihr bei ihrer Forschungsarbeit helfen. Hier geht es zum Blog: Deutsch / English.
- Ulrike Grogoll an der Zoologischen Station in Tvärminne
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April 2013: GAME beim Internationalen Museumstag
Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr am 12. Mai statt. Weltweit organisieren ca. 30 000 Museen in 130 Ländern Sonderveranstaltungen und Events, die die besondere Rolle von Museen für die Gesellschaft unterstreichen werden. In diesem Jahr wird sich auch GAME an diesem Tag beteiligen und in der Medizin- & Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel einen Informationsstand zum Thema Mikroplastikmüll in den Meeren aufbauen. Von 10 bis 16 Uhr werden wir in der Brunswiker Straße 2 in Kiel die Entstehung von Mikroplastik erläutern, werden erklären wie man den Verschmutzungsgrad durch Mikroplastik misst und zeigen wie die GAME-Teilnehmer zurzeit an 8 Standorten auf der Welt die Auswirkungen von Mikroplastik auf Meeresorganismen untersuchen. Wir freuen uns auf ein hoffentlich reges Interesse an dieser spannenden Thematik.
- Medizin- & Pharmaziehistorische Sammlung in der Brunswiker Straße.
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April 2013: GAME Alumni im Gespräch mit Minister Habeck
Am 23. April besuchte der schleswig-holsteinische Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Dr. Robert Habeck das GEOMAR – um mit Professor Callum Roberts von der Universität York und mit GAME Alumni über den Einfluss des Menschen auf Meeresökosysteme und über internationale Meeresforschung zu sprechen. Der Minister informierte sich dabei über die Struktur des Programms und seine Möglichkeiten. Besonders interessierte ihn dabei natürlich die Frage in wieweit GAME, das im Kern ein Programm für Grundlagenforschung ist, zur Lösung von Umweltproblemen beitragen kann. Im Falle der Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik ist die Antwort klar: In erster Linie durch die Vermittlung von Wissen und durch die Sensibilisierung von jungen Wissenschaftlern aus vielen verschiedenen Ländern für dieses wichtige Thema. Diese werden dann in Zukunft, so die Hoffnung der Programmverantwortlichen, in ihren Heimatländern weitere Forschungs- und Umweltschutzprojekte zu Plastikmüll im Meer anstoßen. Aber auch die Forschungsergebnisse des laufenden Projektes, die Aufschluss darüber geben sollen wie stark bodenbewohnende Meeresorganismen durch Mikroplastik geschädigt werden, werden in Zukunft hoffentlich viele Menschen, nicht nur in der Wissenschaft sondern auch in Politik und Gesellschaft, auf dieses Thema aufmerksam machen.

- Robert Habeck (3. von rechts) im Gespräch mit GEOMAR-Direktor Peter Herzig, Autor Callum Roberts (1. von links) und den GAME-Teilnehmerinnen Kerstin Bockhorn (links) und Stephanie Stratil (rechts).
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April 2013 Auf geht’s: Jetzt schon für 2014 bewerben!
Das neue GAME-Projekt hat zwar gerade erst begonnen, aber trotzdem planen wir bereits für das kommende Jahr. Dazu gehört auch, dass wir Studenten der Fachrichtungen Biologie/Ökologie/Umweltwissenschaften einladen, sich frühzeitig für das nächste Projekt zu bewerben. Thematisch wird es höchstwahrscheinlich an die gerade laufende Studie anknüpfen und wir werden uns erneut mit dem Einfluss von Mikroplastik auf Meeresökosysteme beschäftigen. Bewerben können sich Studenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im Rahmen von GAME Daten für ihre Masterarbeit sammeln wollen. Dafür ist es nicht notwendig, dass sie sich an der Christian-Albrechts-Universität Kiel einschreiben - man bleibt während der gesamten Projektdauer an seiner Heimatuni immatrikuliert. Es muss jedoch die Zusage eines Betreuers vorliegen, die Arbeit später zu begutachten. GAME-Projekte sind nicht überlaufen – bewerben lohnt sich also. Infos zur Bewerbung und das Formular stehen rechts in der Randleiste zum Download bereit.
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April 2013: Die Teams gehen an die Arbeit
Pünktlich zur Osterpause kam auch der GAME-Vorbereitungskurs 2013 zum Abschluss. Nach 4 arbeitsreichen Wochen verließen die Teams das GEOMAR in Kiel, um in den ersten beiden Aprilwochen mit den Arbeiten an den Versuchsstationen in Chile, Brasilien, Mexiko, Portugal, Finnland, Japan und Indonesien zu beginnen. Im Vergleich zu früheren Projekten fiel dieser Kurs besonders intensiv aus, da fast alle für die Durchführung der Studie nötigen Arbeitsschritte neu sind und nicht bereits in früheren Projekten erprobt wurden. Hierzu gehört einerseits das Messen der Verschmutzung durch Mikroplastik an Stränden, auf Wattflächen und im Sediment des Flachwassers (mehr hierzu auch im vorigen Eintrag), sowie die biologischen Experimente, die sich den möglichen negativen Einflüssen von Mikroplastikverschmutzung auf Meeresorganismen widmen werden. In Langzeitversuchen werden die Teilnehmer hierzu marine Wirbellose wie Wattwürmer, Muscheln oder Seegurken in Becken hältern, die Sediment enthalten, das künstlich mit Mikroplastikpartikeln angereichert wurde. Nach mehreren Wochen wird dann untersucht werden, ob sich die Toleranz der Tiere gegenüber bestimmten Stressoren wie beispielsweise Sauerstoffmangel aufgrund der Mikroplastikverschmutzung geändert hat. Dies soll Aufschlüsse darüber geben, ob die Verschmutzung der Meere durch Plastik die negativen Auswirkungen anderer menschengemachter Veränderungen, wie dem Klimawandel, verstärken kann.
- Alle Arbeitsschritte wurden während der Vorbereitung durchgesprochen: hier die Aufbereitung der Sedimentproben (siehe unten).
- Das Aussortieren der Plastikfragmente aus dem Probenmaterial geschieht mit Hilfe eines Mikroskops.
- Ein potentieller Versuchsorganismus: der Wattwurm Arenicola marina.
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März 2013: GAME-Teilnehmer besuchen die Lotseninsel
Mitte März war es wieder soweit: Zur Halbzeit des Vorbereitungskurses machten sich die GAME-Teilnehmer auch in diesem Jahr auf, um während einer 3-tägigen Exkursion mehr über die Ostsee und ihre Ökologie zu erfahren. Die Lage Schleswig-Holsteins als schmale Landbrücke zwischen zwei marinen Ökosystemen wie sie verschiedener nicht sein könnten ist auch weltweit gesehen eine Besonderheit. Entsprechend neugierig waren die internationalen Teilnehmer auf diese erste intensive Begegnung mit dem Brackwassermeer vor unserer Haustür. Als Ausgangspunkt für Fahrten in die Umgebung der Schleimündung diente in diesem Jahr zum ersten Mal die Lotseninsel nahe Maasholm. An der Spitze eines langgezogenen Nehrungshakens liegt hier das ehemalige Lotsenhaus, das kürzlich zu einem Tagungszentrum umgebaut wurde. Dieser im Winter sehr abgeschiedene Ort lässt einen das Meer unmittelbar erleben und der Wind, der an diesem Wochenende mit 8 Windstärken direkt von Ost über die eiskalte Ostsee blies, tat sein Übriges. Trotz der Kälte waren aber alle begeistert von diesem besonderen Erlebnis. Gleichzeitig nutze die Gruppe die Gelegenheit, um die Probennahmemethodik für das neue Projekt zu trainieren: Auf der Schleiseite der Lotseninsel wurden Sedimentproben entnommen und später am GEOMAR auf Mikroplastikpartikel untersucht. In den Proben fanden sich dann auch Plastikfasern, die wahrscheinlich von Netzen, Seilen oder Kleidung stammen. Eine weitere Begegnung mit der Meereswelt Schleswig-Holsteins steht dann im Herbst auf dem Programm, wenn die GAME-Teilnehmer das Wattenmeer an der Spitze des Halbinsel Eiderstedt besuchen.
- Probennahme im flachen Wasser der Schleimündung.
- Anschließend wird das Material durch ein Sieb gespült, um größere Partikel herauszufiltern.
- Das umgebaute Lotsenhaus war 3 Tage lang die Basisstation für die Ostseeexkursion.
- Kalt und windig war es an diesem Märzwochenende. Im Hintergrund der Leuchtturm Schleimünde.
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März 2013: Start in das neue Projekt
Am Montag war es soweit: Die neue GAME-Projektgruppe mit insgesamt 14 Teilnehmern aus 7 Ländern ist zum ersten Mal zusammengekommen. Innerhalb der nächsten 4 Wochen wird sie gemeinsam mit Wissenschaftlern des GEOMAR den experimentellen Ansatz und die Methodik für das neue GAME-Projekt erarbeiten. Hierbei wird es um den Einfluss von Mikroplastikmüll auf die Tierwelt küstennaher Meere gehen. Bevor jedoch die Arbeit beginnt wurden die jungen Wissenschaftler im Rathaus vom Stellvertretenden Stadtpräsidenten Rainer Tschorn und vom Ratsmitglied Peter Kokoschinski im Namen der Stadt Kiel sehr herzlich begrüßt. Beide unterstrichen noch einmal die Bedeutung des Programms für die Internationalisierung der Forschung am Standort Kiel und wünschten den Teilnehmern viel Erfolg bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit – aber vor allem auch eine schöne Zeit in der Landeshauptstadt Kiel. Nach einer Führung durch das Rathaus ging es dann weiter zum Seefischmarkt auf dem Kieler Ostufer, wo Dr. Andreas Villwock den Studenten einen Überblick über das breite Forschungsspektrum des GEOMAR gab. Am nächsten Tag begann dann das wissenschaftliche Programm mit einer Exkursion an die Kieler Außenförde, wo die Studenten - dick eingepackt in Wathosen und Tauchanzüge - biologisches Material für erste Arbeiten sammelten.
- Die neue GAME-Gruppe vor dem Kieler Rathaus.
- Führung am GEOMAR: Dr. Andreas Villwock erklärt die Forschungsschwerpunkte des Instituts.
- Meeresforschung im März: Die Teilnehmer suchen in der eiskalten Kieler Förde Material für erste Arbeiten.
- Gefunden: Ein Stück Blasentang mit darauf siedelnden Röhrenwürmern.
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Hier geht es zu den News aus 2013, 2012 und 2011.
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Kontakt und Koordination
Koordinator:
GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel
Telefon: 0431 600-4576
Telefax: 0431 600-1671
e-mail: mlenz(at)geomar.de
Wissenschaftlicher Leiter:
Besuchsadresse:
GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Hohenbergstraße 2
24105 Kiel
GAME-Projekte
GAME 2014: Das neue Formular ist online!
Studierende, die ihre Masterarbeit zu einem meeresökologischen Thema schreiben wollen, können sich ab sofort für das Projektjahr 2014 bewerben. Einfach hier informieren, das Bewerbungsformular herunterladen, ausfüllen, einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben beifügen und an unsere Kontaktadresse schicken.









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