Der portugiesische Botschafter, S.E. João António Da Costa Mira Gomes, und GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig vor dem Tiefseeroboter ROV PHOCA. Foto: J. Steffen/GEOMAR

Der portugiesische Botschafter, S.E. João António Da Costa Mira Gomes, und GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig vor dem Tiefseeroboter ROV PHOCA. Foto: J. Steffen/GEOMAR

Der portugiesische Botschafter trägt sich ins Gästebuch des GEOMAR ein. Foto: P. Herzig/GEOMAR

Der portugiesische Botschafter trägt sich ins Gästebuch des GEOMAR ein. Foto: P. Herzig/GEOMAR

14.06.2017

Portugal strebt weitere Kooperationen in der Meeresforschung an

Der portugiesische Botschafter in Deutschland besucht das GEOMAR

16.06.2017/Kiel. Die Lage am Meer hat Portugal seit je her geprägt. Seinen Weltmacht-Status im 16. Jahrhundert verdankte das Land seinen Seefahrern, andererseits erlebte die Hauptstadt Lissabon im Jahr 1755, welche verheerenden Auswirkungen Naturgefahren aus dem Meer haben können. Grund genug, sich auch in der Gegenwart intensiv mit den Meeren und Ozeanen zu beschäftigen. Deshalb hat Portugal in den vergangenen Jahren große Investitionen in die Meeresforschung getätigt und festigt derzeit sein Netz internationaler Kooperationen auf diesem Gebiet. Vor diesem Hintergrund besuchte der portugiesische Botschafter in Deutschland, Seine Exzellenz João António Da Costa Mira Gomes, gestern das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.


In einem ausführlichen Gespräch mit GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig informierte er sich über über bereits bestehende Projekte von GEOMAR mit portugiesischen Partnern sowie über zukünftige Möglichkeiten der  Zusammenarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war das Thema marine Technologie, das Professor Herzig und Botschafter Gomes bei einem Besuch im Technik- und Logistikzentrum des GEOMAR vertieften.


„Portugal hat ein sehr konkretes Interesse die Meeresforschung voranzubringen. Wir freuen uns deshalb auch über das Interesse an den Arbeiten des GEOMAR. Das Land ist schon jetzt ein wichtiger Partner für uns. Das wird sich in naher Zukunft noch verstärken“, betonte Professor Herzig nach dem Besuch.