MARIA S. MERIAN MSM21/1a

13.05.2012 - 07.06.2012
Westlicher Nordatlantik; Irminger See; Labrador See

Institution: GEOMAR
Leitung: Johannes Karstensen

Das wissenschaftliche Programm von MSM 21/1a konzentriert sich auf den westlichen subpolaren Nordatlantik. Dieses ist eine Schlüsselregion im Bezug auf die südwärtige Ausbreitung und teilweise auch Erneuerung des Tiefenwassers der Atlantischen Umwälzzirkulation.

Die Arbeiten an Bord können beim Leg 21/1a in zwei regionale Schwerpunkte unterteilt werden:
1) In der Labradorsee werden Untersuchungen zu den Wassermassen Eigenschaften und zur Variabilität des Randstromes untersucht. CTD/LADCP Profilmessungen erlauben es die hydrographische (Temperatur, Salzgehalt) und Geschwindigkeitsverteilung entlang bestimmter Routen zu ermitteln. Die Ergebnisse werden mit denen früherer Expeditionen verglichen um Änderungen zu ermitteln und zu quantifizieren.
In Schlüsselregionen (z.B. am Schelfrand bei 53°N) sind Messgeräte in der Wassersäule verankert die quasi kontinuierlich die hydrographischen Eigenschaften und die Transporte im tiefen westlichen Randstrom vermessen. Diese Geräte werden auf der MSM21/1a Reise gewartet.

2) Der Expeditionsteil der uns in die Irminger See (Seegebiet östlich von Südgrönland) führt wird sich mit Beobachtungen zur Tiefenwasser Erneuerung in diesem Seegebiet befassen. Eine Langzeitverankerung in der zentralen Irminger See wird gewartet werden. Desweiteren werden die hydrographischen Verhältnisse im Tiefenrandstrom, einige hundert Kiolmeter südlich von Island, beprobt und weitere Verankerungen in dieser Region gewechselt.

Die Arbeiten auf MSM21/1a dienen den wissenschaftlichen Analysen im Rahmen des EU Projektes THOR und dem BMBF Projekt Nordatlantik.

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