Dynamik des Ozeanbodens

Der Forschungsbereich Dynamik des Ozeanbodens gliedert sich in zwei Forschungseinheiten: Magmatische und hydrothermale Systeme sowie Marine Geodynamik.

Kontakt

Leiter des Forschungsbereichs:

Prof. Dr. Colin Devey
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Standort Ostufer
Wischhofstraße 1-3 
24148 Kiel 
Telefon: 0431 - 600-2357
Telefax: 0431 - 600-2924
E-Mail: cdevey(at)geomar.de

Geschäftszimmer:
Jasmin Mögeltönder
Telefon: 0431-600-2265
E-Mail: jmoegeltoender(at)geomar.de

Anne Völsch
Telefon: 0431-600-2271
E-Mail: avoelsch(at)geomar.de

Publikationen

Überblick

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt auf der geologisch-geophysikalischen Untersuchung des Ozeanbodens und der Ränder der Ozeanbecken. Die Kernthemen umfassen Prozesse der Bildung, Entwicklung, Alteration und Subduktion der Ozeankruste sowie die damit verbundenen Wirkungen auf die Umwelt, z.B. auf das Klima und die Entstehung von Naturgefahren.

Diese Forschungsthemen werden in drei geotektonischen Bereichen untersucht:

  • Divergente Plattenränder: Bildung des Ozeanbodens und der Ozeanbecken
  • Konvergente Plattenränder: die Subduktionsmaschine
  • Tektonische und magmatische Prozesse im Intraplattenbereich: Umwandlung der ozeanischen Platten

Wichtige Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen sind:

  • Marine Naturgefahren: Erdbeben, Vulkanismus, Hangstabilität, Hangrutschungen und Tsunamis
  • Meeresbodenressourcen: Gashydrate und polymetallische Massivsulfide
  • Eintrag von Volatilen in Hydrosphäre und Atmosphäre

Neues aus dem FB4

Im Frühjahr 2016 setzt ein Team des GEOMAR und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vom Forschungsschiff POSEIDON aus die GeoSEA-Transponder an der Ostflanke des Ätnas ab. Foto: Felix Gross (CC BY 4.0)
10.10.2018

Ätna: Neues Messsystem belegt Abrutschen des Südosthangs

Vulkanflanke bewegt sich auch unter Wasser – Tsunami als mögliche Folge

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Dr. Mohamed Abu Fatima Abdalla (Director General of the Geological Research Authority of Sudan) und GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig unterschreiben das MoU. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Seine Exzellenz Badreldin M. Abdalla (Botschafter der Republik Sudan), Omer Elkhidir Elamin, Dr. Warner Brückmann (GEOMAR),  Prof. El Sheik Mohamed Abdel Rahman, Siddig Abdalgadir Ahmed und Dr. Nico Augustin. Foto: Jan Steffen
27.09.2018

Neue Kooperation ermöglicht bessere Erforschung des Roten Meers

- GEOMAR unterzeichnet Vereinbarung mit der Staatlichen Geologischen Behörde des Sudan -

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