Cathleen Zindler (rechts) vom GEOMAR erhielt den ersten Preis im Kompass-Wettbewerb 2014. Den dritten Preis nahmen Prof. Jan-Hinrich Behrmann (links) und Jana Stipp (2. v. r.) stellvertretend für Dr. Michael Stipp vom GEOMAR entgegen. Den zweiten Preis erhielt Thomas Langenhuizen von der Lindenau MIC. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Cathleen Zindler (rechts) vom GEOMAR erhielt den ersten Preis im Kompass-Wettbewerb 2014. Den dritten Preis nahmen Prof. Jan-Hinrich Behrmann (links) und Jana Stipp (2. v. r.) stellvertretend für Dr. Michael Stipp vom GEOMAR entgegen. Den zweiten Preis erhielt Thomas Langenhuizen von der Lindenau MIC. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Mit dem dritten Preis in Abwesenheit ausgezeichnet: Dr. Michael Stipp. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Mit dem dritten Preis in Abwesenheit ausgezeichnet: Dr. Michael Stipp. Foto: J. Steffen, GEOMAR

22.08.2014

Innovativ, maritim, wissenschaftlich

Wissenschaftler des GEOMAR mit dem KOMPASS 2014 Preis ausgezeichnet

22.08.2014/Kiel. Gleich zwei Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel wurden gestern mit dem KOMPASS 2014 Preis für innovative, maritime, wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 5. Maritimen Sommertreffs im Kieler Yachtclub in Anwesenheit von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und des Maritimen Koordinators der Bundesregierung, Staatssekretär Uwe Beckmeyer. Den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis erhielt Dr. Cathleen Zindler für ihre Untersuchungen zu marinen Spurengase. Den mit 1000 Euro dotierten dritten Preis gewann Dr. Michael Stipp für seine Forschungen über die Dynamik von Sedimenten in Erdbebengebieten. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Initiative UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH, MCG Maritime Consulting Group sowie vom Maritimen Zentrum der Fachhochschulen Flensburg und Kiel ausgelobt.

Dr. Zindler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungseinheit Chemische Ozeanographie am GEOMAR. Während ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, welche Spurengase Kleinstorganismen im Ozean produzieren und welche Auswirkungen diese Gase haben, wenn sie in die Atmosphäre gelangen. Dort können sie zum Beispiel zur Luftreinigung, zur Ozonbildung oder auch zur Wolkenbildung beitragen und damit auch Einfluss auf das Klima nehmen.

Dr. Michael Stipp ist als Strukturgeologe und Tektoniker in der Abteilung „Marine Geodynamik“ am GEOMAR. Sein Spezialgebiet sind Deformationsmechanismen und experimentelle Gesteinsmechanik sowie die Anwendung von Laborergebnissen auf natürliche Deformationsereignisse. Den KOMPASS 2014 Preis erhielt er für Untersuchungen im Nankai-Graben vor Japan. Die Art und das Verhalten der Sedimente dort sind entscheidend dafür, ob nach einem Erdbeben auch Tsunamis ausgelöst werden oder nicht. Da Dr. Stipp gestern einen Vortrag auf der Gordon Research Conference of Rock Deformation in New Hampshire (USA) gehalten hat, nahmen seine Frau Jana und Professor Jan Behrmann vom GEOMAR den Preis stellvertretend für ihn entgegen.

Herzlichen Glückwunsch!