Unterwasserwelten beinahe hautnah erleben - das können Besucher im Aquarium GEOMAR. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Unterwasserwelten beinahe hautnah erleben - das können Besucher im Aquarium GEOMAR. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Während der Museumsnacht am Freitag, 30. August, hat das Aquarium bis Mitternacht geöffnet. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Während der Museumsnacht am Freitag, 30. August, hat das Aquarium bis Mitternacht geöffnet. Foto: J. Steffen, GEOMAR

28.08.2013

Überraschende Unterwasserwelten

Das Aquarium GEOMAR lädt zur Museumsnacht auf Entdeckungstour ein

28.08.2013/Kiel. Wie funktioniert ein Aquarium? Wie werden in großen Schaubecken möglichst natürliche Lebensbedingungen wie in der Nordsee oder in einem tropischen Korallenriff erzeugt? Und wie sieht die Unterwasserwelt der echten Ostsee direkt vor unserer Haustür aus? Auf all diese Fragen gibt es am kommenden Freitag, 30. August, während der Kieler Museumsnacht Antworten im Aquarium GEOMAR.

Eigentlich holen Aquarien ein Stück Meeresumwelt an Land, um sie für Menschen besser erlebbar zu machen – so auch das Aquarium GEOMAR direkt an der Kieler Förde. In seinen 15 Schaubecken sind Ausschnitte aus den Unterwasserwelten von Nord- und Ostsee bzw. aus einem Korallenriff möglichst natürlich und doch übersichtlich nachgebildet. So können Besucher trockenen Fußes einen repräsentativen Einblick in diese Ökosysteme erlangen.
Doch zur Kieler Museumsacht 2013 beschreitet das Team des Aquariums ausnahmsweise einen anderen Weg: Es geht auf Entdeckungstour in die echte Ostsee. Mit Hilfe eines ferngesteuerten Mini-Unterwasserroboters (ROV) werden Live-Bilder vom Grund der Kieler Förde auf zwei Leinwände vor dem Aquarium übertragen. Mitarbeiter des Aquariums stehen dabei und erklären, was die Kamera des ROVs gerade einfängt und was es sonst noch über das Ökosystem Ostsee zu wissen gibt. „Wir erwarten Strandkrabben, Seesterne, Stichlinge, vielleicht auch mal einen Dorsch oder Plattfisch zu sehen“, erklärt Aquariumsleiter Michael Gruber. Doch planbar ist das natürlich nicht. „Das ist der große Unterschied zum Aquarium. Dort wissen wir, was in den Becken lebt. Eine Entdeckungstour in freier Wildbahn ist immer auch mit Überraschungen verbunden“, sagt Gruber, „aber das macht es ja auch so spannend.“ Die Gäste der Museumsnacht können so einen unmittelbaren Eindruck davon erhalten, wie spannend und vielfältig die Unterwasserwelt der Ostsee ist. „So wollen wir klar machen, was für eine fremde Welt dort nur wenige Meter von uns entfernt und doch meisten vor unseren Augen verborgen existiert“, betont Gruber.

Doch natürlich öffnet auch das eigentliche Aquarium zur Museumsnacht seine Türen. Was auf den Leinwänden am Ufer vielleicht nur kurz oder undeutlich zu sehen war, kann hier in aller Ruhe noch einmal studiert werden. Und die Besucher müssen während der Museumsnacht nicht vor den Schaubecken stehen bleiben. Regelmäßig führen Mitarbeiter des Aquariums auch hinter die Kulissen. Dort erklären sie die Technik, die nötig ist, einen kleinen Teil Nord- oder Ostsee möglichst naturnah zu rekonstruieren und am Leben zu erhalten.

Für alle Besucher, die sich anschließend noch für eine lange Nacht stärken wollen oder nach vielen Museumsbesuchen mit einem leichten Hungergefühl beim Aquarium ankommen, gibt es auch in diesem Jahr wieder leckere Fischbrötchen vor dem Aquarium.

Viele gute Gründe also, am kommenden Freitag, 30. August, beim Aquarium vorbeizuschauen. Insgesamt nehmen an der „Kieler Museumsnacht“ von 19 bis 24 Uhr 23 Museen, Ausstellungshäuser und Museumsschiffe teil. Der Eintritt für die Gesamtveranstaltung kostet im Vorverkauf 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Karten gibt es bei allen teilnehmenden Museen, am Infotresen im CITTI- Markt, bei der Tourist Information Kiel und am Umsteiger am Hauptbahnhof. An der Abendkasse kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

 

Bildmaterial in höherer Auflösung:

Unterwasserwelten beinahe hautnah erleben - das können Besucher im Aquarium GEOMAR. Foto: J. Steffen, GEOMAR
Während der Museumsnacht am Freitag, 30. August, hat das Aquarium bis Mitternacht geöffnet. Foto: J. Steffen, GEOMAR


Ansprechpartner:
Michael Gruber (Leiter Aquarium GEOMAR), mgruber(at)geomar.de 
Jan Steffen (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2811, jsteffen(at)geomar.de 

Dateien:
pm_2013_44_Museumsnacht2013.pdf41 K