GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig (re.) zeigt Botschafter John B. Emerson die Tiefseeroboter des GEOMAR. Foto: J. Steffen, GEOMAR

GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig (re.) zeigt Botschafter John B. Emerson die Tiefseeroboter des GEOMAR. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Botschafter John B. Emerson trägt sich ins Gästebuch des  GEOMAR ein. Foto: J. Steffen, GEOMAR

Botschafter John B. Emerson trägt sich ins Gästebuch des GEOMAR ein. Foto: J. Steffen, GEOMAR

22.08.2014

US-Botschafter besucht das GEOMAR

Enge deutsch-amerikanische Kooperation in der Meeresforschung

22.08.2014/Kiel. Nicht nur in der internationalen Politik, sondern auch in der globalen Meeresforschung spielen die USA eine herausragende Rolle. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verbinden zahlreiche Partnerschaften, Kooperationen und gemeinsame Projekte mit wissenschaftlichen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten. Als besonderes Zeichen dieser engen Verbundenheit stattete am Freitag, 22. August, der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, dem Kieler Forschungszentrum einen Besuch ab. In einem Gespräch mit GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig und während eines Rundgangs durch das Technik- und Logistikzentrum des GEOMAR informierte sich der Botschafter über aktuelle Entwicklungen in der Meeresforschung sowie über weitere Kooperationsmöglichkeiten zwischen den deutschen Meereswissenschaften mit US-amerikanischen Partnern. Zu den Höhepunkten des Besuchs gehörte außerdem ein kurzer Rundgang auf dem Kieler Forschungsschiff ALKOR.


Zur Delegation gehörte auch die Generalkonsulin in Hamburg, Nancy L. Corbett, die das GEOMAR bereits im Juni dieses Jahres kennengelernt hatte. „Dieses große Interesse ist eine Ehre und Freude für uns“, betonte Professor Herzig während des Besuches, „denn es zeigt eine besondere Wertschätzung für die gemeinsamen deutsch-amerikanischen Anstrengungen, die Ozeane und damit unsere Erde besser zu verstehen“. Die Bedeutung der USA als Partner zeige sich schon an dem regen Personalaustausch zwischen beiden Ländern. „Einerseits verbringen viele deutsche Meeresforscher Teile ihrer Ausbildung oder Karriere an Instituten in Amerika. Andererseits  arbeiten zahlreiche Doktoranden, PostDocs und Professoren aus den USA am GEOMAR“, erklärt Professor Herzig, „dieser Erfahrungsaustausch kommt natürlich allen zugute.“