ROV KIEL 6000

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Forschungsreise SO225 mit FS SONNE: Manihiki II

 
Fahrtleitung: Dr. Reinhard Werner, GEOMAR, Kiel
 

Die Expedition SO225 mit FS SONNE fand zwischen November 2012 und Januar 2013 im Rahmen eines BMBF-geförderten Verbundprojektes statt und führte zum bei den Cook Inseln zwischen 3-14°Süd und 170-160°West gelegenen Manihiki Plateau in den südwestlichen Pazifik.

Bei 4 ROV-Tauchgängen konnten 32 Gesteinsproben von 2 Profilen im Norden und im Zentrum des Manihiki-Plateaus (North Plateau und Danger Island Troughs) gewonnen werden. Dabei verlief insbesondere die stratigraphisch kontrollierte Beprobung entlang eines etwa 3 km langen Profils, das sich von 4.600 m bis in 3.260 m Wassertiefe an einem südöstlichen Ausläufer des North Plateaus erstreckt, erfolgreich.

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Fotos (sofern nicht anders vermerkt): ROV-Team GEOMAR; Anfragen zur Nutzung von Bildmaterial richten Sie bitte an Pressestelle GEOMAR oder Dr. Friedrich Abegg.
 
ROV KIEL 6000 während des Aussetzens.
Geologie und Probennahme: In Laven intrudierter basaltischer Gang (?) an der steilen östlichen Flanke der zentralen Danger Island Troughs (Manihikiplateau).
Erfolgreiche Probennahme eines Lavafragments mit dem ROV-Greifarm.
Typisch säulige Bruchstruktur von Basaltlava, hier vermutlich ein Gang.
Gesteinsprobe (vermutlich verkrustetes Sediment) aus einem Schuttfeld. Im Hintergrund Lavablöcke.
Kleines Lavafragment.
Gestielter Glasschwamm auf Lavaschutt in von Sediment bedecktem Gebiet.
Schlangenstern auf im Sediment liegenden Lavablöcken.
Seelilie auf einer Pillowbrekzie, die aus Fragmenten eines nahe gelegenen Cliffs aus Pillowlava besteht.
ROV KIEL 6000 unter Wasser, kurz vom Abtauchen.
Lavafragmente an der Basis eines Lavastromes, bedeckt von feinkörnigem Sediment. Die orange-bräunlichen Bereiche im Gestein sind wahrscheinlich umgewandeltes vulkanisches Glas ("Palagonit").
Im Sediment vor einem Lavastrom liegende Lavablöcken mit Schlangenstern.
Verstauen einer mit Mangan bedeckten Lavaprobe in der Probenkiste.
Teilweise von Sediment bedeckte Lava, möglicherweise von Fraßspuren (schwarz) überzogen.
Fauna: Seelilie auf Lavablock.
Freß-Spuren einer „unbekannten“ Lebensform (vermutlich Polychaeta oder Echiura) in Tiefseesedimenten.
Seegurke cf. Psychropotes sp. vor Lavablock.
"Switchback" Kot Spur, vermutlich eines Echiuriden.