Der Rohbau des neuen Zentralen Probenlagers für das GEOMAR ist fertig.  Foto: Jan Steffen, GEOMAR

Der Rohbau des neuen Zentralen Probenlagers für das GEOMAR ist fertig. Foto: Jan Steffen, GEOMAR

Heute konnte Richtfest gefeiert werden. Foto: Jan Steffen, GEOMAR

Heute konnte Richtfest gefeiert werden. Foto: Jan Steffen, GEOMAR

GEOMAR Verwaltungsdirektor Michael Wagner gab einen kurzen Ausblick auf die nächsten Bauschritt und dankte allen Beteiligten für die bisherige Arbeit. Foto: Jan Steffen, GEOMAR

GEOMAR Verwaltungsdirektor Michael Wagner gab einen kurzen Ausblick auf die nächsten Bauschritt und dankte allen Beteiligten für die bisherige Arbeit. Foto: Jan Steffen, GEOMAR

18.04.2016

Richtfest für das Zentrale Probenlager des GEOMAR

Bauarbeiten am Kieler Seefischmarkt nehmen wichtige Hürde

18.04.2016/Kiel. Die Bauarbeiten für den Erweiterungsneubau des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes haben ein erstes wichtiges Zwischenziel erreicht. Nachdem in den vergangenen Monaten der Rohbau des neuen Zentralen Probenlagers (ZPL) vor dem bestehenden GEOMAR-Gebäude in die Höhe gewachsen ist, konnten Vertreter des GEOMAR, der Architektenbüros Staab Architekten und der beteiligten Baufirmen heute das Richtfest des ZPL feiern. »Wir freuen uns, dass nach langen Vorbereitungen das erste Gebäude des Gesamtvorhabens in seinen äußeren Umrissen fertiggestellt ist. Das ist ein sehr positives und deutliches Signal, dass die Bauarbeiten vorankommen und wir in absehbarer Zeit einen modernen Meeresforschungs-Campus von internationaler Bedeutung am Kieler Ostufer haben werden«, sagte GEOMAR Direktor Professor Peter Herzig während der Feierstunde.

Sobald auch der Innenausbau des ZPL fertig ist, werden dort Sedimentkerne mit einer Gesamtlänge von etwa 13 Kilometern eingelagert, die Meeresforscher in allen Ozeanen gesammelt haben. Die Halle, die bisher als GEOMAR-Kernlager genutzt wird, kann dann abgerissen werden, um dem eigentlichem Erweiterungsneubau des Forschungszentrums Platz zu machen. Ziel des Gesamtvorhabens ist es, alle noch über das Kieler Stadtgebiet verteilten Abteilungen des GEOMAR am Standort Ostufer zusammenzuführen. Das Bauvorhaben hat ein Gesamtvolumen von knapp über 90 Millionen Euro und gehört damit aktuell zu den größten wissenschaftlichen Bauvorhaben in Deutschland.