Der Mensch und das marine Ökosystem

Der gegenwärtige und zukünftige Zustand der marinen Ökosysteme sowie der bio­geo­chemischen Kreisläufe unterliegt dem zunehmenden Einfluss menschlicher Aktivitäten und menschlicher Eingriffe. Eine Vorhersage, Risikoabschätzung und auch die Ent­wicklung von Vorsorge­maßnahmen erfordern ein umfassendes Verständnis der Sensitivität mariner Arten, der durch sie konstituierten Ökosysteme und der biogeochemischen Kreisläufe.

Folgende Faktoren gilt es insbesondere zu berücksichtigen: die klimabedingte Ozeanversauerung, die Sauerstoff­ver­armung, Veränderungen in der oberflächennahen Durchmischung der Ozeane, die über­mäßige Nähr­stoff­zu­fuhr (Eutrophierung), eingeschleppte Arten, sich ausbreitende Patho­gene und Parasiten, regio­nale und globale Biodiversitätsverluste sowie die zunehmende Aus­beutung biologischer Res­sourcen. Durch die An­wendung und Weiterentwicklung von genetischen und genomischen Methoden rücken auch evolutions­biolo­gische Reaktionen von Arten auf anthro­po­gene Störungen in den Blickpunkt.

Weitergehende fachliche Informationen finden Sie unter den Seiten des Forschungsbereichs 2: Marine Biogeochemie und des Forschungsbereichs 3: Marine Ökologie.

News zum Forschungsschwerpunkt "Der Mensch und das marine Ökosystem"

25.03.2012

Fischereibiologen zweifeln an UN-Datengrundlage

Forscher vermuten, dass bereits ein Viertel der Bestände zusammengebrochen ist

DFG-Präsident Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner übergibt Prof. Dr. Ulf Riebesell die Urkunde zum Leibniz-Preis 2012. Foto: David Ausserhofer, Copyright: DFG
27.02.2012

Professor Ulf Riebesell mit Leibniz-Preis ausgezeichnet

Forscher des GEOMAR erhielt in Berlin den höchst dotierten deutschen Wissenschaftspreis

09.02.2012

Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?

Experimente zeigen, wie Lophelia pertusa auf Ozeanversauerung reagiert

10.01.2012

Infektionskrankheiten und Sex

Ein Cocktail, der Immungen-Variabilität aufrechterhält