Ozeanzirkulation und Klimadynamik

SVDEP

Ansprechpartner: Willi Rath und Richard J. Greatbatch

 

Der Einfluss der Abhängigkeit der Windschubspannung von der Oberflächengeschwindigkeit des Ozeans auf die Dynamik des Südlichen Ozeans

Die Abbildung zeigt die mittlere Arbeit des Windes am Ozean (W/m2) vom 6. Mai 2001 bis zum 10. Mai 2001. Der enorme Umfang der Zeit- und Raumskalen, die hier beitragen, wird deutlich. Die großskalige wellenförmige Struktur zeigt die Positionen von drei Stürmen. Die kleinen Filamente zeigen die verschiedenen Verästelungen des Antarktischen Zirkumpolarstromes und des Agulhasstromes.
  • Das Projekt untesucht den Einfluss der Abwesenheit/Anwesenheit der Oberflächengeschwindigkeit des Ozeans in der Parametrisierung der Windschubspannung auf die Zirkulation des Südlichen Ozeans, dargestellt durch ein hochauflösendes Ozeanmodell. 
  • Typische Windgeschwindigkeiten Übersteigen die typischen Geschwindigkeiten der oberflächennahen Ozeanzirkulation bei Weitem. Folglich wird der Beitrag der Ozeangeschwindigkeiten zur Windschubspannung oft vernachlässigt. Die Folgen dieser Vereinfachung sind aber nicht unmittelbar klar. Frühere Studien wiesen nach, dass die Beachtung der Oberflächenströmung für die Windschubspannung zu einer Verringerung der Arbeit, die der Wind am Ozean verrichtet, fährt. Weiterhin wurde eine "Dämpfung" des mesoskaligen Wirbelfeldes gefunden, welche die Kinetische Wirbelenergie um mehr als ein Zehntel reduziert. Der Einfluss dieser Wirbeldämpfung auf die meridionale Umwälzzirkulation und damit auf die Schichtung und auf den vertikal integrierten Transport sind noch unklar.