Marine Ökologie

Über GAME

 Globaler Ansatz durch Modulare Experimente

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GAME bietet:

◊ Globale meeresökologische Forschung  (mehr)

◊ Masterarbeiten im Ausland  (mehr)

◊ Netzwerkbildung und Wissenstransfer  (mehr)

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Informationen zu GAME: GAME-Broschüre (deutsch) (pdf), GAME brochure (English) (pdf), GAME-Info-Präsentation

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- GAME News -

Hier gibt's die neuesten Nachrichten und Blogs von GAME. Diese Texte finden sich auch auf Oceanblogs.org.

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Wissenschaftliche Koordination: Dr. Mark Lenz, e-mail: mlenz@geomar.de

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Martin Wahl, e-mail: mwahl@geomar.de

Kontakt

Wissenschaftlicher Koordinator:

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Düsternbrooker Weg 20 
24105 Kiel 
Telefon: 0431 600-4576
Telefax: 0431 600-1671
e-mail: mlenz(at)geomar.de

Wissenschaftlicher Leiter:

Professor Dr. Martin Wahl
email: mwahl(at)geomar.de

 

Fundraising:

Dipl.-Biol. Annette Tempelmann

email: atempelmann(at)geomar.de

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Projekt 2018: Welchen Einfluss hat die globale Erwärmung auf die Nahrungswahl von marinen Pflanzenfressern? Hier geht's zu einer kurzen Zusammenfassung.

Projekt 2019: Unterscheidet sich Mikroplastik in seiner Wirkung auf benthische Filtrierer von natürlichen Kleinstpartikeln? Eine Zusammenfassung des Projektes steht in Kürze hier.

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GAME 2020:

GAME wird sich wieder mit den Auswirkungen von Plastikmüll auf die Meeresumwelt beschäftigen. Dieses Mal wird es aber nicht um die Konsequenzen für den einzelnen Organismus gehen, sondern es stehen die Einflüsse von Plastikabfall auf höhere biologische Organisationsebenen im Fokus. Wir wollen untersuchen, wie sich Plastik auf Ökosystembildner und den mit ihnen assoziierten Tieren und Pflanzen auswirkt. Da Muscheln bereits im Fokus früherer GAME-Projekte standen, liegt es nahe, auch diese Fragestellung wieder anhand dieser Tiergruppe zu bearbeiten.

Muscheln sind weltweit verbreitet und bilden dort, wo sie auftreten, langlebige Strukturen, die vielen Organismen als Habitat dienen. Zudem erfüllen sie wichtige Ökosystemfunktionen indem sie Wasser filtrieren und Sedimente stabilisieren. An vielen Orten kann man aber mittlerweile beobachten, dass Plastikabfälle, vor allem Seil- und Netzreste aus der Fischerei, in die dreidimensionale Muschel-Matrix eingeschlossen werden. Es ist unklar, ob das Folgen für die Struktur und Funktion der Muschelbänke hat.

Die einzelnen Teams werden Muscheln sammeln und im Labor vereinzeln. Danach lassen sie die Tiere neue Aggregate bilden, wobei einigen Plastikabfall in definierter Menge hinzugegeben wird, so dass die Tiere es in die entstehende Matrix integrieren. Hierbei werden verschiedene Typen, wie Filamente oder Folien, und unterschiedliche Mengen an Plastik verwendet. Einige Aggregate verbleiben ohne Plastik und dienen später als Vergleichsgruppe. Die Aggregate werden dann wieder für mehrere Wochen im Meer ausgebracht. Nach dieser Zeit erheben die Teams Daten, die es erlauben, die Muschelaggregate zu charakterisieren. Hierzu zählen beispielsweise die Wachstumsraten der Muscheln, die Diversität und Abundanz der assoziierten Fauna und Flora, die Stabilität der Aggregate und ihre Filtrationsleistung. Diese Antwortvariablen sollen Aufschluss darüber geben, ob Plastikmüll Muschelbänke verändert.

 

GAME 2020: Bewerbungen für das GAME-Projekt 2020 können noch eingereicht werden. Einfach das Bewerbungsformular herunterladen, ausfüllen und zusammen mit einem Lebenslauf an GAME (c/o Mark Lenz) schicken. Das Thema für das Projekt in 2021 wird im Mai diesen Jahres bekannt gegeben.