Dr. Anna Roik

FB 3: Marine Ökologie 

FE: Marine Symbiosen

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FORSCHUNGS SCHWERPUNKTE

Marine Organismen leben in Assoziation mit unzähligen, diversen, jedoch spezifischen Gemeinschaften von Mikroorganismen, welche im symbiotischen Verhältnis zu ihrem Wirtsorganismus stehen können. Das Verständnis von (marinen) Lebewesen als Metaorganismen (Holobionten) ist relativ neu und daher sind in vielen Organismen die Gemeinschaften der Mikrobiome und deren Funktionen noch weitgehend unbekannt.

In meinen derzeitigen Forschungsprojekten an tropischen riffbildenden Korallen möchte ich zu einem besseren Verständnis von Wirt-Bakterien-Interaktionen im Metaorganismus beitragen. Im Kontext des aktuell rapide voranschreitenden Klimawandels ist es wichtig, den Einfluss der sich verändernden Umwelt auf Wirt und das assoziierte bakterielle Mikrobiom zu untersuchen. Vor allem ist wird es spannend sein aufzudecken, ob das Mikrobiom imstande ist zur schnellen Anpassung der marinen Tiere beizutragen.

Insbesondere im Hinblick auf die langlebigen und langsam evolvierenden Korallen ist dies zu erforschen. Diese leiden akut unter den immer stärker aufkommenden Hitzewellen, welche im Zuge der globalen Erwärmung immer häufiger zur Korallenbleiche fuehren (d.h., dem Verlust der lebenswichtigen, symbiotischen Mikroalgen der Koralle).

Ein gesundes Korallenriff (links). Die gebleichte Koralle aus der Holobionten Perspektive (rechts); unter Hitzestress verliert die Koralle ihre symbiontischen Mikroalgen, Symbiodinium, und "bleicht", was zum Fitnessverlust und Korallensterben führen kann. Es steht noch aus, diesen Mechanismus besser zu verstehen und die Rolle der assoziierten Bakterien unter Hitzestress zu erforschen.

Für mehr Details zum aktuellen Projekt Mikrobiom und Hitzeresistenz der Korallen' besuchen Sie gerne die Englische Version der Website

Link zum Aurelia Aurita Projekt (Zusammenarbeit mit dem CRC 1182)

PUBLIKATIONEN

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