Unterzeichnung des Gleichstellungsplans: Gleichstellungsbeauftragte Christine Utecht (Mitte) mit Direktor Prof. Dr. Peter Herzig (li) und Verwaltungsdirektor Michael Wagner. Foto: Jan Steffen, GEOMAR.

Unterzeichnung des Gleichstellungsplans: Gleichstellungsbeauftragte Christine Utecht (Mitte) mit Direktor Prof. Dr. Peter Herzig (li) und Verwaltungsdirektor Michael Wagner. Foto: Jan Steffen, GEOMAR.

06.03.2015

Chancengleichheit am GEOMAR

Gleichstellungsplan für das GEOMAR verabschiedet

06.03.2015/Kiel. Frauen sind auch in der Wissenschaft in Führungspositionen immer noch in der Minderheit. Selbst in Fachrichtungen, in denen Frauen unter den Studierenden die Mehrheit, auch mit exzellenten Abschlüssen, bilden, gibt es nach wie vor nur wenige Professorinnen oder Wissenschaftlerinnen mit unbefristeten Arbeitsverträgen. Das GEOMAR hat sich zum Ziel gesetzt, dies in den nächsten Jahren zu ändern. Mit dem am 5. März vom Direktorium unterzeichneten Gleichstellungsplan werden zahlreiche Maßnahmen verabschiedet, um den Frauenanteil in Führungspositionen und in Bereichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, sowie inunbefristeten Beschäftigungsverhältnissen langfristig und nachhaltig zu erhöhen.

Als wichtige Punkte sind zu nennen:

1. Die stufenweise Einrichtung eines Budgets für Wiedereinstiegsstellen für Beschäftigte nach Eltern- oder Pflegezeit mit flexibler und bedarfsgerechter Mittelvergabe mit transparenten Vergabekriterien für max. zwei Jahre.

2. Verbesserte Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen, z.B. durch Aufnahme von Gleichstellungsmaßnahmen in die Berichte für das Erweiterte Direktorium oder Teilnahme an Talentmanagement-Instrumenten (z.B. Helmholtz-Akademie oder Fortbildungen).

3. Prüfung von Möglichkeiten einer Kita Einrichtung am Seefischmarkt in Kooperation mit der Stadt Kiel und der FH Kiel.

„Unser Ziel ist es, dass Chancengleichheit am GEOMAR zur gelebten Praxis wird“, bekräftigt GEOMAR Direktor Professor Peter Herzig bei der Unterzeichnung des Planes. „Dieses Dokument gibt Führungskräften der Verwaltung und der Wissenschaft Instrumente an die Hand, sich für gleiche Chancen einzusetzen und alle Beschäftigten entsprechend ihrer fachlichen und persönlichen Potenziale zu fördern. “, sagt die Gleichstellungsbeauftragte Christine Utecht. „Wir hoffen, dass wir in fünf Jahren die im Plan verankerten Zielzahlen zumindest erreichen, wenn nicht sogar übertreffen“, ergänzt Verwaltungsdirektor Michael Wagner.

Alle Details des Gleichstellungsplanes finden Sie hier (nur intern)