Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Min.Dir. Volker Rieke, Abteilungsleiter im Bundesforschungsministerium, Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht, GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig und Dr. Cornel Wisskirchen  von der Deutschen Bank gratulieren dem Preisträger Karmenu Vella (2. v. r.) zum Deutschen Meerespreis 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Min.Dir. Volker Rieke, Abteilungsleiter im Bundesforschungsministerium, Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht, GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig und Dr. Cornel Wisskirchen von der Deutschen Bank gratulieren dem Preisträger Karmenu Vella (2. v. r.) zum Deutschen Meerespreis 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig begrüßt die Gäste der Meerespreisverleihung am GEOMAR. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig begrüßt die Gäste der Meerespreisverleihung am GEOMAR. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Dr. Cornel Wisskirchen (Deutsche Bank) gratuliert in seinem Grußwort dem Träger des Deutschen Meerespreises 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Dr. Cornel Wisskirchen (Deutsche Bank) gratuliert in seinem Grußwort dem Träger des Deutschen Meerespreises 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gratuliert Karmenu Vella. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gratuliert Karmenu Vella. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

MinDir Volker Rieke, Abteilungsleiter im Bundesforschungsministerium, betont in seinem Grußwort die Bedeutung der Meeresforschung und die der EU für die internationale Vernetzung der Wissenschaft. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

MinDir Volker Rieke, Abteilungsleiter im Bundesforschungsministerium, betont in seinem Grußwort die Bedeutung der Meeresforschung und die der EU für die internationale Vernetzung der Wissenschaft. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Die Orchesterakademie Kiel sorgt für musikalische Untermalung der Festveranstaltung. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Die Orchesterakademie Kiel sorgt für musikalische Untermalung der Festveranstaltung. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp hält die Laudatio auf den Preisträger. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp hält die Laudatio auf den Preisträger. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

"Es ist nicht der Ozean, der uns benötigt. Wir benötigen den Ozean", betont Karmenu Vella am Ende der Preisverleihung. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

"Es ist nicht der Ozean, der uns benötigt. Wir benötigen den Ozean", betont Karmenu Vella am Ende der Preisverleihung. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

EU-Kommissar Karmenu Vella, Träger des Deutschen Meerespreises 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

EU-Kommissar Karmenu Vella, Träger des Deutschen Meerespreises 2018. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

05.11.2018

Deutscher Meerespreis für Karmenu Vella

EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei erhält hohe Auszeichnung

05.11.2018/Kiel. Der EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei Karmenu Vella wird heute mit dem Deutschen Meerespreis 2018 ausgezeichnet. Der maltesische Politiker setze sich während seiner Amtszeit intensiv für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Weltmeere ein. Insbesondere bemühte er sich um die Eindämmung illegaler Fischerei und um Verhandlungen zum Schutz der Biodiversität in internationalen Gewässern. Der von der Deutschen Bank AG gestiftete Deutsche Meerespreis wird vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Wenn man auf Malta lebt, hat man das Meer praktisch ständig vor Augen“, sagt Karmenu Vella. Der maltesische Politiker ist mit dem Meer, seinen Chancen und Risiken, aufgewachsen. „Themen wie Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel erfährt man auf so einer kleinen Insel wie Malta viel unmittelbarer“, so Vella weiter. Für ihn sei das auch ein Grund, sich als EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei besonders mit den Problemen der Meere und deren langfristiger Lösung auseinanderzusetzen. 

Ministerpräsident Daniel Günther würdigte in seiner Rede die große Bedeutung der internationalen Meeresforschung: „Trotz beachtlicher Wissenszuwächse können und müssen wir noch viel mehr über unsere Ozeane verstehen. Daher ist die weitere Forschung so wichtig, auch im Hinblick auf den Klimawandel. Wir sind in Schleswig-Holstein dankbar, dass EU-Kommissar Karmenu Vella der Meerespolitik einen so hohen Stellenwert gibt“, sagte er.

„Die Europäische Kommission hat durch ihre veränderte Fischereipolitik in den letzten Jahren wichtige Schritte für den Schutz der Fischbestände in Europa in die Wege geleitet“, sagt Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein in seiner Laudatio für Karmenu Vella während der festlichen Preisverleihung am GEOMAR. „Kommissar Vella steht stellvertretend für diese Fortschritte. Natürlich gibt es noch viele Defizite in der Fischereipolitik, diese haben aber auch die Mitgliedstaaten der EU selbst mit zu verantworten. Es gilt daher gemeinsam an diesen Defiziten zu arbeiten“, so der schleswig-holsteinische Umweltminister.

Neben Minister Albrecht würdigten auch hochrangige Gratulanten wie der ehemalige US-Außenminister John Kerry, Fürst Albert II. von Monaco, Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der stellvertretende Direktor der Unesco, Vladimir Ryabinin, in Videobotschaften die Verdienste von Karmenu Vella.

„Die Vielzahl von Grußworten hochkarätiger Persönlichkeiten für den diesjährigen Preisträger unterstreicht in eindrucksvoller Weise die Leistung von Karmenu Vella“, sagt GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig. Auch wenn es im Vorfeld einige kritische Stimmen gab, zeigten diese Bekundungen sehr deutlich, welch hohes Ansehen der EU-Kommissar auf internationaler Bühne genieße, so Herzig weiter.

Dr. Cornel Wisskirchen, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Nord der Deutsche Bank AG, würdigt ebenfalls die Leistung des maltesischen Politikers. „Lassen Sie uns die Verleihung des Deutschen Meerespreises an EU-Kommissar KarmenuVella auch als Motivation und Aufforderung an die Politik verstehen, in Zukunft noch entschiedener die dringenden Probleme der Weltmeere anzugehen. Mit Vellazeichnen wir eine Persönlichkeit aus, die nicht nur auf EU-Ebene wichtige Akzente gesetzt hat“, so Dr. Wisskirchen. Dies werde auch durch die Zusage der EU anlässlich der diesjährigen OurOcean Konferenz auf Bali unterstrichen, in den kommenden Jahren 300 Millionen Euro für Blue Economy, Auswirkungen des Klimawandels, Meeresverschmutzung, Meeresschutz und nachhaltige Fischerei bereitzustellen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Deutsche Meerespreiswird von der Deutschen Bank gestiftet und wurde in diesem Jahr zum 10. Mal verliehen. Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Der seit 2009 vergebene Deutsche Meerespreis integriert auch den vormaligen Elisabeth-Mann-Borgese-Meerespreisdes Landes Schleswig-Holstein, der von 2006-2009 ebenfalls an namhafte Persönlichkeiten verliehen wurde. Preisträger waren bisher unter anderem der ehemalige Bundesminister und Exekutivdirektor des United Nations Environment Programs (UNEP), Professor Klaus Töpfer, der ehemalige EU-Kommissar Dr. Joe Borg, der Klimaforscher Professor Mojib Latif und der Premierminister der Republik Kapverden Jose Maria Neves. 

Kontakt:

Dr. Andreas Villwock (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2802, presse(at)geomar.de

 

  

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