Autonome Unterwasserfahrzeuge (AUV)

Der Großteil der am Markt erhältlichen AUVs kann bis zu einer Wassertiefe von 100 m tauchen. Es werden aber auch AUVs gebaut, die eine Wassertiefe von bis zu 6000 m erreichen können. Die Tauchzeiten reichen von Stunden und Tagen bis zu mehreren Monaten im Fall der sogenannten Glider. Diese autonomen Fahrzeuge ermöglichen den Zugang zu Meeresregionen, die mit herkömmlichen Geräten kaum erreichbar sind. In einigen Regionen finden keine Forschungsexpeditionen statt, da die Wetterverhältnisse zu gefährlich für Mensch und Material sind.

AUV ANTON & LUISE

Girona 500

AUV AEGIR

Eigenentwicklung

Für alle AUVs gilt: Ihnen wird eine Mission vorgegeben, anhand derer sie selbstständig nacheinander verschiedene Wegpunkte abfahren, in verschiedenen Wassertiefen oder verschiedenen Höhen über Grund. An den Wegpunkten und auf dem Weg dazwischen können unterschiedliche, ebenfalls vorprogrammierte, Messungen durchgeführt werden. Am Ende einer Mission wird das AUV dann an einem ebenfalls vorprogrammierten Treffpunkt vom Mutterschiff aufgenommen. 

Je nach Bauform und Größe können in die AUVs eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren integriert werden. Am GEOMAR werden die AUVs in erster Linie für das Kartieren des Meeresbodens eingesetzt. Also sind die Fahrzeuge dementsprechend mit Fächerecholoten oder Seitensichtsonaren für das akustische Kartieren oder Kameras für das optische Kartieren ausgestattet.

  • Dr. Peter Linke

    Wissenschaftliche Leitung

    GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Wischhofstr. 1-3 | 24148 Kiel

    Tel +49 431 600-2115 | Fax -1601
    plinke(at)geomar.de

     

    Marcel Rothenbeck

    Technische Leitung

    GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Wischhofstr. 1-3 | 24148 Kiel

    Tel +49 431 600-1655 | Fax -1601
    mrothenbeck(at)geomar.de