Ozeanzirkulation und Klimadynamik

Der Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik gliedert sich in vier Forschungseinheiten: Maritime Meteorologie, Physikalische Ozeanographie, Paläoozeanographie und Theorie und Modellierung. 

Kontakt

Leiter des Forschungsbereiches:

Prof. Dr. Mojib Latif
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Standort Westufer
Düsternbrooker Weg 20 
24105 Kiel 
Telefon: 0431 600-4050
Telefax: 0431 600-4052
e-mail: mlatif(at)geomar.de

Sekretariat:
Tania Chiarini   
Telefon: 0431 600-4051
Silke Gesinn     
Telefon: 0431 600-4059
e-mail: sekretariat-me(at)geomar.de

 

 

Publikationen

Überblick

Temperatur und Oberflächenströmung in einem hochauflösenden Modell des Nordatlantiks. Quelle: GEOMAR.

Die komplexen, drei-dimensionalen Strömungs­muster der Ozeane waren und sind ein zentraler Schlüsselfaktor für das Klima. Die Dynamik und die Veränderungen in der Ozean­zirkulation sowie ihre Wechselwirkungen mit der Atmosphäre spielen eine aktive Rolle bei Klimaschwankungen auf Zeitskalen von Jahren über Jahrzehnte bis zu Jahrhunderten. Somit sind die Ozeane zum einen für ein Verständnis von Klima­bedingungen der Erd­ge­schichte und zum anderen für die Vorhersage natürlicher und anthropogener Klimaänderungen von größter Bedeutung.

Die Arbeiten des Forschungsbereiches umfassen:

  • Erweiterung des Verständnisses physikalischer Prozesse und Phänomene
  • Entwicklung moderner Ozeanbeobachtungssysteme
  • Aufschlüsselung globaler Veränderungen der Gegenwart und der Erdgeschichte
  • Entwicklung und Anwendung numerischer Modelle („Kieler Klimamodell-system“)

Neues aus dem FB1

Momentaufnahme der Strömungsgeschwindigkeiten und Meereisverteilung im hochaufgelösten Ozeanmodell. Das Bild illustriert den verwirbelten Verlauf des Golfstroms sowie die schmalen Strombänder und Wirbel in den Meeresgebieten um Grönland. Grafik: Ozeanmodellierungsgruppe GEOMAR
20.06.2016

Atempause für den Golfstrom

Kieler Meeresforscher berechnen den Weg des grönländischen Schmelzwassers

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Kaltwasserkorallenriff in Nordnorwegen. Die Korallen bilden entlang der gesamten europäischen Küste große Riffe. Foto: ROV-Team, GEOMAR.
19.05.2016

Kaltwasserkorallen: Die Wohlfühlzone war schon immer dünn

GEOMAR-Forscher rekonstruieren die Entwicklung von Karbonathügeln vor Irland

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