Bohrkerne dokumentieren 19 explosive Ausbrüche der Kolumbo-Vulkankette in den letzten 265.000 Jahren

Wie oft bricht der Unterwasservulkan Kolumbo in der griechischen Ägäis aus? Forschende haben im Rahmen der IODP-Expedition 398 am Westhang von Kolumbo zwei Bohrungen in den Meeresboden vorgenommen und Ascheschichten (Tephra) zeitlich und geochemisch ausgewertet. Es wurden 19 explosive Ausbrüche der Kolumbo-Vulkankette identifiziert, die bis vor etwa 265.000 Jahren zurückreichen und Magmen von basaltischem Andesit bis Rhyolith umfassen. Im Mittel trat explosive Aktivität etwa alle 6.000 Jahre auf, die zeitlichen Muster deuten zudem auf eine gekoppelte Aktivität von Kolumbo und Santorini hin.

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https://doi.org/10.1130/G53965.1

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