Neues aus der Forschung

Erlenmeyerkolben mit trüber Flüssigkeit
12.04.2021

Mikroplastik stört Miesmuscheln kaum

Einzigartiges Langzeitexperiment zeigt wenig Effekte künstlicher Partikel auf Filtrierer

Manganknolle mit einem Tiefseeschwamm. Expedition SO242, Foto: ROV KIEL6000, GEOMAR.
06.04.2021

Erforschung der Umweltfolgen von Manganknollen-Abbau in der Tiefsee

Europäische Wissenschaftler*innen führen Untersuchungen parallel zum ersten Test eines Kollektor-Prototypen am Meeresboden des Pazifiks durch

Übersicht

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel untersucht die chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab.

Inhaltlich lässt sich die Forschung des GEOMAR in drei Schwerpunktthemen gliedern: Ozean und Klima, der Mensch und das marine Ökosystem sowie Marine Naturgefahren und Ressourcen.

Organisatorisch ist die Forschung am GEOMAR in vier Forschungsbereichen zusammengefasst: Ozeanzirkulation und KlimadynamikMarine BiogeochemieMarine Ökologie und Dynamik des Ozeanbodens. Das GEOMAR kooperiert in gemeinsamen Projekten eng mit vielen nationalen und internationalen Partnern. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beispielsweise im Forschnetzwerk „Ozean der Zukunft“ oder Beiträgen zu Sonderforschungsbereichen wie dem SFB 754 "Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean" (abgeschlossen) oder dem SFB 1182 "Origin and Function of Metaorganisms"

Im Rahmen der Programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft ist das GEOMAR im Programm "Changing Earth - Sustaining our Future" des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt. Das Programm hat eine siebenjährige Laufzeit von 2021-2027.