Forschungsbereich 4: Dynamik des Ozeanbodens

Überblick

Der Forschungsbereich Dynamik des Ozeanbodens gliedert sich in zwei Forschungseinheiten: Magmatische und Hydrothermale Systeme sowie Marine Geodynamik.

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt auf der geologisch-geophysikalischen Untersuchung des Ozeanbodens und der Ränder der Ozeanbecken. Die Kernthemen umfassen Prozesse der Bildung, Entwicklung, Alteration und Subduktion der Ozeankruste sowie die damit verbundenen Wirkungen auf die Umwelt, z.B. auf das Klima und die Entstehung von Naturgefahren.

Diese Forschungsthemen werden in drei geotektonischen Bereichen untersucht:

  • Divergente Plattenränder: Bildung des Ozeanbodens und der Ozeanbecken
  • Konvergente Plattenränder: die Subduktionsmaschine
  • Tektonische und magmatische Prozesse im Intraplattenbereich: Umwandlung der ozeanischen Platten

Wichtige Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen sind:

  • Marine Naturgefahren: Erdbeben, Vulkanismus, Hangstabilität, Hangrutschungen und Tsunamis
  • Meeresbodenressourcen: Gashydrate und polymetallische Massivsulfide
  • Eintrag von Volatilen in Hydrosphäre und Atmosphäre

Neues aus dem FB4

Messungen auf dem Schiff
23.06.2022

Gasausbruch der Vergangenheit lehrt den Meeresboden zu verstehen

Studie untersucht natürliche Wegsamkeiten von Gasen in der Nordsee

18.05.2022

Zehn Jahre GEOMAR in der Helmholtz-Gemeinschaft

Das Kieler Zentrum bringt eine breit gefächerte Expertise zum „blauen“ Ozean ein