Forschungsbereich 4: Dynamik des Ozeanbodens

Überblick

Der Forschungsbereich Dynamik des Ozeanbodens gliedert sich in zwei Forschungseinheiten: Magmatische und hydrothermale Systeme sowie Marine Geodynamik.

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt auf der geologisch-geophysikalischen Untersuchung des Ozeanbodens und der Ränder der Ozeanbecken. Die Kernthemen umfassen Prozesse der Bildung, Entwicklung, Alteration und Subduktion der Ozeankruste sowie die damit verbundenen Wirkungen auf die Umwelt, z.B. auf das Klima und die Entstehung von Naturgefahren.

Diese Forschungsthemen werden in drei geotektonischen Bereichen untersucht:

  • Divergente Plattenränder: Bildung des Ozeanbodens und der Ozeanbecken
  • Konvergente Plattenränder: die Subduktionsmaschine
  • Tektonische und magmatische Prozesse im Intraplattenbereich: Umwandlung der ozeanischen Platten

Wichtige Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen sind:

  • Marine Naturgefahren: Erdbeben, Vulkanismus, Hangstabilität, Hangrutschungen und Tsunamis
  • Meeresbodenressourcen: Gashydrate und polymetallische Massivsulfide
  • Eintrag von Volatilen in Hydrosphäre und Atmosphäre

Neues aus dem FB4

Die wenigen Präsenz-Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DGG-Mitglieder- und Vorstandsversammlung verteilen sich im GEOMAR-Foyer. Foto: Jan Steffen/GEOMAR
29.09.2020

Deutsche Geophysikalische Gesellschaft tagt am GEOMAR – und virtuell

Präsidium und Mitglieder beraten über Aktivitäten zum 100. Jubiläum der DGG

Der Ort Masaya
17.08.2020

Auf den Spuren einer Vulkanexplosion

Vulkanologen des GEOMAR erforschen eine 6000 Jahre alte Eruption in Mittelamerika