Ozeanbeobachtung

Beobachtungsdaten aus dem Ozean sind von elementarer Bedeutung, um das komplexe Klimasystem der Gegenwart mit seinen vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen einer Vielzahl von Komponenten zu verstehen. Sie werden darüber hinaus zur Qualitätskontrolle sowie als Anfangs- und Randbedingung für hochauflösende Klimasimulationen benötigt. Am GEOMAR und seinen Vorläuferinstituten werden seit mehr als 80 Jahren neue Messmethoden entwickelt und intensiv Daten aus allen Teilen des Weltozeans gesammelt und analysiert. Forscher*innen des GEOMAR unterhalten Langzeitbeobachtungsstationen wie Verankerungen im tropischen und subpolaren Atlantik, aber auch in Boknis Eck in der Eckernförder Bucht, wo eine der weltweit längsten Zeitserienstationen betrieben wird.

 

Fotostory: Die Entwicklung der Ozeanbeobachtung

Neues aus der Forschung: Ozeanbeobachtung

Cover des Reports, auf dem Bild ist eine sehr kleine Insel im Meer zu sehen
28.10.2026

Funktion des Ozeans als Klimaregulator steht unter Druck

Drei Helmholtz-Zentren tragen zu neuem UN-Bericht zur Rolle des Ozeans im Klimasystem bei

Bild von einem Forschungsschiff auf dem Meer: an einer Leine wird eine Messboje zu Wasser gelassen
30.09.2026

Europäische Küstenregionen unter Druck

10. Copernicus Ocean State Report betont den Wert von Ozeanbeobachtung

Luftaufnahme einer Halbinsel, die mit sternförmigen Buhnen ins Meer ragt. Auf der Insel steht ein grün-weiß gestreifter Leuchtturm, im Hintergrund sind grüne Wiesen zu sehen und ein Klärwerk.
28.09.2026

CO2 langfristig binden: Pilotprojekt am Klärwerk Bülk startet

Landeshauptstadt Kiel und Planeteers erproben Verfahren zur Speicherung von Kohlendioxid in der Ostsee, GEOMAR begleitet wissenschaftlich