Ozeanbeobachtung

Beobachtungsdaten aus dem Ozean sind von elementarer Bedeutung, um das komplexe Klimasystem der Gegenwart mit seinen vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen einer Vielzahl von Komponenten zu verstehen. Sie werden darüber hinaus zur Qualitätskontrolle sowie als Anfangs- und Randbedingung für hochauflösende Klimasimulationen benötigt. Am GEOMAR und seinen Vorläuferinstituten werden seit mehr als 80 Jahren neue Messmethoden entwickelt und intensiv Daten aus allen Teilen des Weltozeans gesammelt und analysiert. Forscher*innen des GEOMAR unterhalten Langzeitbeobachtungsstationen wie Verankerungen im tropischen und subpolaren Atlantik, aber auch in Boknis Eck in der Eckernförder Bucht, wo eine der weltweit längsten Zeitserienstationen betrieben wird.

 

Fotostory: Die Entwicklung der Ozeanbeobachtung

Neues aus der Forschung: Ozeanbeobachtung

Mann mit Helm an Bord eines Schiffes im Gegenlicht bei Sonnenuntergang. Eine Kette mit großen runden Auftriebskörpern hängt schräg über ihm.
17.02.2026

Ozeanströmungen und marine Hitzewellen im tropischen Atlantik

METEOR-Fahrt M217/1 untersucht Auftriebsgebiet und Extremereignisse vor der südwestafrikanischen Küste

Junge Frau mit dunklen Locken in einem Labor
11.02.2026

Exzellente Forschung zu den molekularen Grundlagen des Ozeans

Dr. Viktoria Steck leitet neue Emmy-Noether-Gruppe „Marine Metalloproteine“ am GEOMAR

Landkarte, die einen Meeresabschnitt vor der nordamerikanischen Küste zeigt
04.02.2026

Umfangreiche Süßwasserreserven unter dem Meeresboden erstmals bestätigt

Internationales Team liefert detaillierte Beweise für seit langem vermutete versteckte Süßwasser-Grundwasserleiter