Ozeanbeobachtung

Beobachtungsdaten aus dem Ozean sind von elementarer Bedeutung, um das komplexe Klimasystem der Gegenwart mit seinen vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen einer Vielzahl von Komponenten zu verstehen. Sie werden darüber hinaus zur Qualitätskontrolle sowie als Anfangs- und Randbedingung für hochauflösende Klimasimulationen benötigt. Am GEOMAR und seinen Vorläuferinstituten werden seit mehr als 80 Jahren neue Messmethoden entwickelt und intensiv Daten aus allen Teilen des Weltozeans gesammelt und analysiert. Forscher*innen des GEOMAR unterhalten Langzeitbeobachtungsstationen wie Verankerungen im tropischen und subpolaren Atlantik, aber auch in Boknis Eck in der Eckernförder Bucht, wo eine der weltweit längsten Zeitserienstationen betrieben wird.

 

Fotostory: Die Entwicklung der Ozeanbeobachtung

Neues aus der Forschung: Ozeanbeobachtung

Welle mit weißem Schaum auf dem Meer
20.01.2026

Belüftung des Nordatlantiks nimmt ab

Langsamere Erneuerung des Tiefenwassers möglicherweise Signal des Klimawandels

Ein Segelboot, besser gesagt eine Rennyacht, auf dem Meer
15.01.2026

Segelboot-Messungen verbessern Schätzungen der CO2-Aufnahme des Ozeans

Auf See erfassen Segler:innen auf Törns und bei Regatten wertvolle Daten für die Klimaforschung

Ein Schiff ist mit Seilen an der Hafenmauer festgemacht. Der Himmel ist blau.
13.01.2026

Zeitserie im Mittelmeer

Expedition M216 untersucht Veränderungen im Mittelmeer