Ozeanbeobachtung

Beobachtungsdaten aus dem Ozean sind von elementarer Bedeutung, um das komplexe Klimasystem der Gegenwart mit seinen vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen einer Vielzahl von Komponenten zu verstehen. Sie werden darüber hinaus zur Qualitätskontrolle sowie als Anfangs- und Randbedingung für hochauflösende Klimasimulationen benötigt. Am GEOMAR und seinen Vorläuferinstituten werden seit mehr als 80 Jahren neue Messmethoden entwickelt und intensiv Daten aus allen Teilen des Weltozeans gesammelt und analysiert. Forscher*innen des GEOMAR unterhalten Langzeitbeobachtungsstationen wie Verankerungen im tropischen und subpolaren Atlantik, aber auch in Boknis Eck in der Eckernförder Bucht, wo eine der weltweit längsten Zeitserienstationen betrieben wird.

 

Fotostory: Die Entwicklung der Ozeanbeobachtung

Neues aus der Forschung: Ozeanbeobachtung

Installation von Messinstrumenten
30.06.2022

Strömungsdaten aus 20 Jahren für ein besseres Klima-Verständnis

Daten einer der längsten Messreihen im Tropischen Atlantik nun öffentlich zugänglich

Autonomes Unterwasserfahrzeug
31.05.2022

Den Einfluss von Wirbeln im Ozean besser verstehen

Letzte von drei Schiffsexpeditionen in Auftriebsgebiet vor Westafrika gestartet

Grafik AMOC
25.04.2022

Wie nah ist der Kipp-Punkt?

Neue Untersuchungen zum atlantischen Strömungssystem loten Schwelle zwischen natürlichen Schwankungen und einer klimawandelgetriebenen Entwicklung aus