Regional realistische Darstellung von Aerosolen in Modellen verbessert die Prognosen künftiger Klimareaktionen

Aerosole sind winzige Partikel in der Luft, die Sonnenlicht streuen und die Erde dadurch abkühlen. Da Aerosol‑Emissionen in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich zurückgehen werden und sich ihre räumlichen Muster verändern, müssen Klimamodelle Aerosole regional realistisch abbilden, um Klimareaktionen verlässlich zu projizieren. Die Studie hat untersucht, wie stark Ergebnisse davon abhängen, ob Aerosole räumlich realistisch (regional unterschiedlich) oder stark vereinfacht (räumlich geglättet) dargestellt werden. In einem Klimamodell mittlerer Komplexität wurden Simulationen mit gleicher globaler Aerosol‑Strahlungswirkung verglichen. Ohne räumliche Differenzierung lag die berechnete globale Mitteltemperatur fast 0,1°C höher, was etwa 200 Gigatonnen CO2 im verbleibenden CO2‑Budget entspricht. Das spricht dafür, Aerosole in einfachen Klimamodellen und Bewertungsmetriken räumlich realistischer zu berücksichtigen. 

Link zum Originalpaper

https://www.nature.com/articles/s41612-026-01343-6 

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