SO277-Team arbeiitet am CSEM-System. Foto: Thore Sager

Mitglieder der Expedition SO277 arbeitet auf dem Arbeitsdeck der FS SONNE an einem CSEM-Gerät, mit dem die Verteilung des spezifischen elektrischen Widerstandes im Meeresboden gemessen werden kann. Foto: Thore Sager.

Der Bug der FS SONNE zeigt auf die Straße von Gibraltar. Foto: Thore Sager/GEOMAR

FS SONNE durchquert die Straße von Gibraltar. Foto: Thore Sager/GEOMAR

Die SONNE verlässt dem Emdener Hafen.

Die SONNE verlässt dem Emdener Hafen. Von hier macht sie sich auf Richtung Mittelmeer. Foto: Lars Tolis

Potenzielle Chancen und Gefahren im Mittelmeerraum erkennen

Expeditionsblog gibt Einblicke in die aktuelle Expedition der FS SONNE

21.08.20/Kiel, Emden. Für das Forschungsschiff SONNE hat eine neue Reise begonnen: Insgesamt sieben Wochen wird es unter der Leitung von Professor Christian Berndt, Dr. Morelia Urlaub, Dr. Marion Jegen-Kulcsar und Dr. Mark Schmidt im Mittelmeer unterwegs sein. Die OMAX-Expedition SO277 beschäftigt sich mit zwei großen Themengebieten.

Der Inselstaat Malta hat durch Bevölkerungswachstum, Umweltverschmutzung und Klimawandel Probleme mit seinem Grundwasservorrat. Deshalb möchten die Forscherinnen und Forscher im Rahmen des Projekts SMART (Sustainable Management of Offshore Groundwater Resources) herausfinden, ob und wie Offshore-Grundwasserspeicher als alternative Frischwasserquelle in Frage kommen. Dafür sammelt das Team an Bord der SONNE geophysikalische und geochemische Daten, mit denen ein geologisches Modell der Grundwasserleiter vor Maltas Küste erstellt werden soll. Diese neu gewonnenen Daten können dann mit bestehenden Daten vom Land kombiniert werden, um ein besseres Verständnis für die Region zu bekommen.

Das zweite Thema ist der Vulkan Ätna auf Sizilien: Bereits seit mehreren Jahren untersuchen Geologinnen und Geologen im Projekt MAPACT ETNA hier die Stabilität der Vulkanflanke. Nachdem frühere Studien ergeben haben, dass sich die Ostflanke langsam Richtung Mittelmeer bewegt, werden während dieser Expedition erneut Vermessungsgeräte auf dem Hang vor der Küste installiert. Sie sollen millimetergenau die Bewegungen des Untergrundes messen. Diese Daten lassen dann Rückschlüsse auf die Bewegungen der Ostflanke des Vulkans zu und helfen damit, den Ätna und die Gefahr eines katastrophalen Flankenkollapses abzuschätzen.

Einblicke in die Arbeit und das Leben an Bord der SONNE gibt es ab jetzt im Expeditions-Blog.

 

SO277-Team arbeiitet am CSEM-System. Foto: Thore Sager

Mitglieder der Expedition SO277 arbeitet auf dem Arbeitsdeck der FS SONNE an einem CSEM-Gerät, mit dem die Verteilung des spezifischen elektrischen Widerstandes im Meeresboden gemessen werden kann. Foto: Thore Sager.

Der Bug der FS SONNE zeigt auf die Straße von Gibraltar. Foto: Thore Sager/GEOMAR

FS SONNE durchquert die Straße von Gibraltar. Foto: Thore Sager/GEOMAR

Die SONNE verlässt dem Emdener Hafen.

Die SONNE verlässt dem Emdener Hafen. Von hier macht sie sich auf Richtung Mittelmeer. Foto: Lars Tolis