Feldarbeit – Sammeln von Meeresdaten in der deutsch-dänischen Grenzregion
Als zentraler Bestandteil der Forschungsarbeit im Rahmen von RECOVER ist es Ziel, möglichst viele Daten zur biochemischen Dynamik in der Region zu erheben. Daher werden Feldarbeiten sowohl auf deutscher als auch auf dänischer Seite der Grenze in enger Zusammenarbeit durchgeführt, um die Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen beteiligten Laboren und Probenahmestellen zu gewährleisten.
Das GEOMAR stellt hierfür die Forschungsschiffe Alkor und Littorina zur Verfügung. Eine Besonderheit ist, das Forscher:innen von Nordcee in Dänemark ein enges Netzwerk mit teilnehmenden Bürger:innen aufgebaut, die mit ihren privaten Booten einen wesentlichen Beitrag zur Datenerhebung in der dänischen Südsee leisten.
RECOVER arbeitet auch mit Interessengruppen aus der Öffentlichkeit zusammen; so wird beispielsweise das traditionelle Segelschiff Carmelan mit Sensoren ausgestattet, um Daten zum Vorkommen von Mikroalgen zu sammeln.
RECOVER nutzt zudem die regelmäßigen monatlichen Probenahmen an der Zeitreihenstation Boknis Eck. Die Station in der Eckernförder Bucht liefert einen der weltweit längsten Zeitreihendatensätze zu marinen biogeochemischen Daten. Dies ist entscheidend, um langfristige Trends und deren Ursachen in der südwestlichen Ostsee zu verstehen.