Öffentlichkeitsarbeit

Tag der offenen Tür am GEOMAR 2026

Am 30. August 2026 öffnete das GEOMAR von 11–17 Uhr am Standort Ostufer (Seefischmarkt) die Türen für die Öffentlichkeit. Zahlreiche Besucher:innen durften hinter die Kulissen schauen, Fragen stellen, staunen, anfassen, zuhören – und erleben, wie vielfältig Ozeanforschung bei uns ist. Infostände, Vorträge, Großgeräte, Neubau, Bibliothek, Fördeblick: alles dabei. 

Mit unserer Vorlese-Aktion aus den Büchern „Die Konferenz der Meeresbewohner“ und „Plastik im Meer“ (Autor: Dr. Hassan Humeida) konnten wir die Herzen der jüngsten Gäste erobern und hatten Freude daran, Ihnen auf einfache Weise das globale Problem der Vermüllung der Meere zu beschreiben und sie für den bewussten Umgang mit Plastikmaterialien anzuregen.

Der GEOMAR-Tag der offenen Tür ist Teil des Stadtteilfests „AHOI Ostufer: Fisch, Forschung und Vergnügen“. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Open Ship "ALKOR" Kieler Woche 2026

Die Veranstaltung „Open Ship – ALKOR“ fand am 26. Juni 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr im Rahmen der Kieler Woche statt. Rund 2.000 Menschen unterschiedlichen Alters besuchten die vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel organisierte Veranstaltung. Zu den Besuchern aus verschiedenen Gemeinschaften zählten Mitarbeitende und Teilnehmende des Zentralen Bildungs- und Beratungszentrums für Migrant*innen (ZBBS) sowie des Zentrums für Empowerment und Interkulturelle Kreativität (ZEIK). Auch internationale Gruppen aus der Türkei, Afghanistan, dem Iran, Syrien, dem Irak, dem Jemen, Ghana, Togo und dem Kongo nahmen teil. Eine Herausforderung während der Veranstaltung war das sehr heiße Wetter, doch das Team behielt einen kühlen Kopf und machte diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

Wie Mikroben in der Plastisphäre überleben Helmholtz-Team erforscht ein neues Ökosystem auf Plastikteilchen in Ozeanen

Helmholtz-Team erforscht ein neues Ökosystem auf Plastikteilchen in Ozeanen

Plastikverschmutzung ist ein globales Problem: Sie beschädigt Ökosysteme, gefährdet Tiere und kann in Form von Nanoplastik auch Folgen für die Gesundheit des Menschen haben. Deswegen ist es längst überfällig, dass ein globales Abkommen die Plastikverschmutzung reguliert. Doch Plastik ist auch zu einem neuen Lebensraum für Bakterien, Viren, Pilze und Algen geworden. Welche ökologische Bedeutung diese Plastisphäre für die natürlichen Lebensgemeinschaften hat, ist Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben sich in der vorliegenden Studie mit den bakteriellen Metagenomen befasst. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Genome der Mikroben in der Plastisphäre größer sind und mehr Genkopien für funktionelle Prozesse enthalten als die des Meeresplanktons. Diese Anpassung sichert ihnen das Überleben, schreiben die Forschenden in Environmental Pollution.

Plastikverschmutzung der Meere