Zentrale Meerwasseranlagen
Die Bereitstellung des Meerwassers erfolgt aus 20 qm großen Meerwassertanks in der Meerwasserzentrale des GEOMAR-Gebäudes.
Die Meerwasserzentrale ist das „Herzstück der Meerwasserversorgung“ des neuen GEOMAR-Gebäudes. Von hier aus werden den am GEOMAR arbeitenden Wissenschaftler:innen drei Arten von Meerwasser (Ostsee, Nordsee und künstliches Meerwasser) zur Verfügung gestellt. Während bis zu 80 qm Nordseewasser per Schiff angeliefert werden können, können 20 qm künstliches Meerwasser angemischt werden. Das Ostseewasser wird dagegen kontinuierlich über eine Pipeline aus der Kieler Förde geliefert. Das Meerwasser wird durch Sedimentfilter, UV-Reiniger und Proteinabschäumer sauber, kühl und belüftet gehalten und über ein durch das Gebäude zirkulierendes Meerwasserleitungssystem an die Labore und klimatisierten Kulturräume geliefert.
Darüber hinaus können in drei 10-qm-Tanks „besondere“ Meerwassersorten, die aus aller Welt nach Kiel transportiert werden, gelagert werden.
Das Meerwasser wird durch umfangreiche Filteranlagen sauber und frisch gehalten.
Aus Wasserhähnen in Laboren und Klimakulturräumen können 3 Meerwasserarten gezapft werden.
Die Meerwasserpipeline des GEOMAR:
Die Pump- und Filterstation an der Kieler Förde.
Durch diese Rohre wird Ostseewasser aus der Kieler Förde gepumpt.
Bevor das Meerwasser durch die Pipeline geleitet wird, wird es in einer Filterstation am Meeresufer der Kieler Förde gefiltert.
Die in der Grund vergrabene Leitung reicht durch die Schwentine hindurch bis zum GEOMAR.