Nachgefragt! Eure Fragen an die Wissenschaft von Bord der MARIA S. MERIAN MSM61
Nachgefragt: Dr. Björn Fiedler, Fahrtleiter der MSM61 erläutert das Forschungsvorhaben der Expedition und ruft zum Fragenstellen auf.
Hintergrund der Fahrt: An Bord der MARIA S. MERIAN sind 19 Forschende und Techniker aus Deutschland, Spanien, Portugal, Kap Verde und den USA, eine Schülerin aus Schleswig-Holstein, eine Mitarbeiterin der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) sowie 24 Besatzungsmitglieder. Zehn Tage verbringen sie alle zusammen an Bord. Die Zeitserienstation Cape Verde Ocean Observatory (CVOO) ist der erste Stopp. Bereits am zweiten Tag fährt die MARIA S. MERIAN weiter zu dem weiter östlich gelegenen Senghor Seamount, einem Unterwasserberg. Seine Auswirkungen auf das regionale Ökosystem sollen besser verstanden werden. Für die Bewohner der Kapverden sind solche „versteckten“ Berge unter Wasser wichtig, da sie dafür bekannt sind, Fische und andere Meeresbewohner in großer Zahl anzulocken. Daher wollen die Forscherinnen und Forscher untersuchen, was die Besonderheiten dieses Ökosystems „Seamount“ sind.
Nachgefragt: Dr. Björn Fiedler, Fahrtleiter der MSM61 erläutert das Forschungsvorhaben der Expedition und ruft zum Fragenstellen auf.
Nachgefragt: Ist in den Gehäusen der Geräte (Kameras etc) Normaldruck oder gibt es einen Druckausgleich nach außen? Antwort: Thorsten Schott, Techniker am GEOMAR
Nachgefragt: Wie sieht ein chemisches Labor an Bord aus und wie wird verhindert, dass bei Seegang das Glas durch die Gegend fliegt?
Antwort: Dr. Björn Fiedler, GEOMAR, Fahrtleiter von MSM61
Nachgefragt: Wie ist denn das Leben an Bord geregelt? Gibt es neben der Arbeit auch Freizeit? Arbeiten Sie in Schichten 24 Stunden lang oder können Sie die Geräte nur tagsüber einsetzen?
Antwort: Kapitän Ralf Schnmidt
Nachgefragt: Wie abgeschlossen sind die Ökosysteme? Muss man die Geräte vorher desinfizieren um Kontamination zu vermeiden?
Antwort: Stephanie Czudaj, Doktorandin am Thünen Institut