Offizielles Gruppenbild vom Besuch des Kapverdischen Staatspräsidenten Jorge Carlos Fonseca (5. v.r.) bei Fürst Albert II. von Monaco (7. v.r.). Foto: Michel Dagnino.

Offizielles Gruppenbild vom Besuch des Kapverdischen Staatspräsidenten Jorge Carlos Fonseca (5. v.r.) bei Fürst Albert II. von Monaco (7. v.r.). Foto: Michel Dagnino.

Abendessen anläßlich des Besuches des Kapverdischen Staatspräsidenten Jorge Carlos Fonseca bei Fürst Albert II. von Monaco. Foto: Michel Dagnino.

Abendessen anläßlich des Besuches des Kapverdischen Staatspräsidenten Jorge Carlos Fonseca bei Fürst Albert II. von Monaco. Foto: Michel Dagnino.

Logo der Monaco Ocean Week

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GEOMAR Direktor Prof. Peter Herzig während einer Präsentation während der Monaco Ocean Week. Foto: Michel Dagnino

GEOMAR Direktor Prof. Peter Herzig während einer Präsentation während der Monaco Ocean Week. Foto: Michel Dagnino

16.04.2018

Hochrangiges Treffen während der Monaco Ocean Week

GEOMAR intensiviert Kooperation mit Monaco und Kapverden

16.04.2018/Monaco/Kiel. Am Rande der Monaco Ocean Week, einer internationalen Konferenz zum Schutz und Erhalt der Meere, die in der vergangenen Woche stattfand, wurde eine engere Zusammenarbeit zwischen dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Meeresforschern in Monaco und den Kapverdischen Inseln vereinbart. Dies teilte GEOMAR Direktor Peter Herzig mit, der im Rahmen eines Staatsbesuchs des Präsidenten der Republik Kapverden, Jorge Carlos Fonseca, im monegassischen Fürstenhaus Gespräche mit Fürst Albert II. von Monaco und dem kapverdischen Staatsoberhaupt führte.

Mit fast 1000 Teilnehmern setzte die 2. Monaco Ocean Week, die vom 8.-14. April stattfand, ein eindrucksvolles Signal zum Schutz und Erhalt der Meere. Die vom monegassischen Staatsoberhaupt Fürst Albert II. ins Leben gerufene Veranstaltung bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, Vertreter von Umweltorganisationen und die breite Öffentlichkeit zusammen, um auf die Gefährdung unsere Ozeane durch Faktoren wie Erwärmung, Überfischung oder Verschmutzung hinzuweisen.

Das Fürstentum engagiert sich schon seit mehr als 100 Jahren im Bereich der Meeresforschung. Initiiert vom Ururgroßvater des heutigen Staatsoberhauptes baute bereits Fürst Albert I. Verbindungen nach Kiel und zu den Kapverdischen Inseln auf. Ein Netzwerk, dass in den letzten Jahren wieder intensiviert wurde. So fand 2016 eine große internationale Konferenz zur Meeresforschung im Mittelmeer in Kiel statt, im Rahmen derer der Schirmherr des Kongresses, Fürst Albert II., mit dem Deutschen Meerespreis ausgezeichnet wurde.

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel betreibt seit vielen Jahren im Bereich der Kapverdischen Inseln Forschung zu unterschiedlichen Fragestellungen. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen zur Biodiversität, zu sauerstoffarmen Zonen, Auswirkungen der globalen Erwärmung sowie geologische Prozesse in der vulkanisch aktiven Zone rund um die Inselgruppe. Seit Ende letzten Jahres verfügt das GEOMAR mit dem Ocean Science Centre Mindelo (OSCM) überdies über ein Forschungs- und Logistikzentrum auf den Kapverden. Als einer der Ersten besuchte Fürst Albert II. im September 2017 das OSCM im Rahmen der Monaco Exploration Campaign mit der Forschungsyacht Yersin. In dieses Projekt ist auch das GEOMAR aktiv mit eingebunden.

Am Rande der Monaco Ocean Week traf GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig nun mit dem Präsidenten der Republik Kapverden, Jorge Carlos Fonseca, und Fürst Albert II. von Monaco zusammen. „Wir haben eine engere Zusammenarbeit zwischen GEOMAR und Meeresforschern in Monaco und auf den Kapverdischen Inseln vereinbart“, sagt Professor Peter Herzig. „Konkret denken wir über eine verstärkte Teilnahme von Forschenden beider Länder an GEOMAR Expeditionen nach und planen einen gemeinsamen Workshop in Kiel“, so Herzig weiter. Für 2019 ist überdies ein Treffen der Leiter der europäischen Meeresforschungseinrichtungen unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II. in Monaco geplant. „Wir wollen hier einen ersten Schritt zu einer European Space Agency für die Meeresforschung gehen“, so der GEOMAR Direktor abschließend.

Kontakt:

Dr. Andreas Villwock (Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2802, presse(at)geomar.de

Dateien:
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