Marine Biogeochemie

Der Forschungsbereich Marine Biogeochemie gliedert sich in vier Forschungseinheiten: Biogeochemische Modellierung, Biologische Ozeanographie, Chemische Ozeanographie und Marine Geosysteme.

Kontakt

Leiter Forschungsbereich 2 - Marine Biogeochemie:

Prof. Dr. Klaus Wallmann
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Standort Ostufer
Wischhofstraße 1-3
24148 Kiel
Telefon: +49 (0)431 600-2287
Telefax: +49 (0)431 600-2928
E-Mail: kwallmann(at)geomar.de 

Assistenz/Geschäftszimmer des Forschungsbereichs 2 - Marine Biogeochemie (FB2):
Silvana Gagliardi
Telefon: +49 (0)431 600-4445
Telefax: +49 (0)431 600-44446
E-mail: sgagliardi(at)geomar.de 

Publikationen

Überblick

Untersuchungsgegenstand der Marinen Biogeochemie sind die Wechsel­wirkungen zwischen dem Sediment, ozeanischen und atmosphärischen Speichern sowie den Organismen (ein­schließ­lich des Menschen), die marine biogeochemische Prozesse herbei­führen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den dynamischen Prozessen an den Grenzflächen zwischen der Meeresober­fläche und der Atmosphäre sowie zwischen den Sedimenten und der darüber liegenden Wassersäule. Von besonderem Interesse sind hier mobile und strahlungs­wirk­same chemische Elemente und Verbindungen. Eng hiermit verbunden ist die Entwicklung von chemischer, biologischer und isotopenchemischer Analytik (Proxies und Tracer), um die gegen­wärtigen und früheren Bedingungen im Ozean zu untersuchen. Ein neues Forschungs­­feld stellt dabei die Untersuchung des künftigen biogeo­chemischen Zustands der Ozeane angesichts des steigenden CO2Gehalts der Atmosphäre dar.

Der Forschungsbereich untersucht

  • Oberflächennahe Biologie und die Stoffflüsse zwischen Ozean und Atmosphäre
  • Stoffflüsse und -kreisläufe in der Wassersäule
  • Biogeochemie und Paläo-Umweltbedingungen
  • Marine biogeochemische Prozesse mittels numerischer Modellierung

Neues aus dem FB2

Zahlreiche Faktoren - darunter die Temperatur des Oberflächenwasseers, Strömungen, Wirbel, biogeochemische Prozesse - beeinflussen die Menge des Sauerstoffs in den Ozeanen. Bisher können Modelle nicht alle Prozesse richtig abbilden und unterschätzen daher den Sauerstoffverlust der Meere. Grafik: Rita Erven/GEOMAR
11.06.2018

Weitere Ursachen von Sauerstoffverlust der Ozeane identifiziert

Ozeanographen des GEOMAR zeigen Lücken bisheriger Modellrechnungen auf

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Ein Forschungstaucher untersucht Altmunition in der Ostsee. Foto: Christian Howe, www.h2owe.de
26.04.2018

Munition im Meer: Auswirkungen nur lückenhaft bekannt

Neue Studie weist auf globales Problem mit Sprengstoff-Chemikalien hin

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