Forschungsbereich 2: Marine Biogeochemie

Überblick

Der Forschungsbereich Marine Biogeochemie gliedert sich in vier Forschungseinheiten: Biogeochemische Modellierung, Biologische Ozeanographie, Chemische Ozeanographie und Marine Geosysteme.

Untersuchungsgegenstand der Marinen Biogeochemie sind die Wechsel­wirkungen zwischen dem Sediment, ozeanischen und atmosphärischen Speichern sowie den Organismen (ein­schließ­lich des Menschen), die marine biogeochemische Prozesse herbei­führen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den dynamischen Prozessen an den Grenzflächen zwischen der Meeresober­fläche und der Atmosphäre sowie zwischen den Sedimenten und der darüber liegenden Wassersäule. Von besonderem Interesse sind hier mobile und strahlungs­wirk­same chemische Elemente und Verbindungen. Eng hiermit verbunden ist die Entwicklung von chemischer, biologischer und isotopenchemischer Analytik (Proxies und Tracer), um die gegen­wärtigen und früheren Bedingungen im Ozean zu untersuchen. Ein neues Forschungs­­feld stellt dabei die Untersuchung des künftigen biogeo­chemischen Zustands der Ozeane angesichts des steigenden CO2Gehalts der Atmosphäre dar.

Der Forschungsbereich untersucht

  • Oberflächennahe Biologie und die Stoffflüsse zwischen Ozean und Atmosphäre
  • Stoffflüsse und -kreisläufe in der Wassersäule
  • Biogeochemie und Paläo-Umweltbedingungen
  • Marine biogeochemische Prozesse mittels numerischer Modellierung

Neues aus dem FB2

Mesokosmen von der peruanischen Küste. Foto: U. Riebesell, GEOMAR.
09.11.2020

Zurück aus dem Lockdown: Expeditionsmaterial wieder in Kiel

- Container des Forschungsprojekts CUSCO erreichen mit 6-monatiger Verspätung das GEOMAR -

Vier Crewmitglieder der Maria S. Merian sichern die PAP-Boje am Heckkran.
06.11.2020

Nachbarschaftshilfe im Nordatlantik

Expedition MSM96 birgt abgerissene Großboje des britischen National Oceanography Centre