Ozeanzirkulation und Klimadynamik

Der Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik gliedert sich in vier Forschungseinheiten: Maritime Meteorologie, Physikalische Ozeanographie, Paläoozeanographie und Theorie und Modellierung. 

Kontakt

Leitung des Forschungsbereiches:

Prof. Dr. Katja Matthes
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Standort Westufer
Düsternbrooker Weg 20 
24105 Kiel 
Telefon: 0431 600-4054
Telefax: 0431 600-4052
e-mail: kmatthes(at)geomar.de

Assistenz:
Silke Gesinn     
Telefon: 0431 600-4059
e-mail: sekretariat-me(at)geomar.de

 

 

Publikationen

Überblick

Temperatur und Oberflächenströmung in einem hochauflösenden Modell des Nordatlantiks. Quelle: GEOMAR.
FB1 im November 2018, (C) A. Villwock, GEOMAR

Die komplexen, drei-dimensionalen Strömungs­muster der Ozeane waren und sind ein zentraler Schlüsselfaktor für das Klima. Die Dynamik und die Veränderungen in der Ozean­zirkulation sowie ihre Wechselwirkungen mit der Atmosphäre spielen eine aktive Rolle bei Klimaschwankungen auf Zeitskalen von Jahren über Jahrzehnte bis zu Jahrhunderten. Somit sind die Ozeane zum einen für ein Verständnis von Klima­bedingungen der Erd­ge­schichte und zum anderen für die Vorhersage natürlicher und anthropogener Klimaänderungen von größter Bedeutung.

Die Arbeiten des Forschungsbereiches umfassen:

  • Erweiterung des Verständnisses physikalischer Prozesse und Phänomene
  • Entwicklung moderner Ozeanbeobachtungssysteme
  • Aufschlüsselung globaler Veränderungen der Gegenwart und der Erdgeschichte
  • Entwicklung und Anwendung numerischer Modelle („Kieler Klimamodell-system“)

Neues aus dem FB1

09.09.2019

Forschung in der Nordostpassage

Expedition mit FS Professor Multanovskiy durchquert Arktischen Ozean

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Im Miozän war die Landbrücke beim heutigen Panama noch nicht geschlossen. Relativ salzarmes Wasser aus dem Pazifik erreichte die Karibik. Das belegen zum Beispiel Untersuchungen in der Zentral-Karibik (ODP1000).  Sedimentproben, die an ODP1006 genommen wurden, zeigen jetzt aber, dass zwischen 11,5 und 9,5 Millionen Jahren vor heute dieses relativ salzarme Wasser die Karibik nicht  verließ und damit die Nordatlantische Zirkulation nicht beeinflussen konnte. Grafik: Anne Osborne/GEOMAR
06.09.2019

Starkes Golfstromsystem im Miozän widerspricht Modellen nicht

Studie belegt Trennung zwischen Karibik und Nordatlantik vor 10 Mio. Jahren

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