Abgeschlossene DSM Projekte

Die DeepSea Monitoring-Gruppe war an den folgenden nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt:

ROBUST

Im Projekt ROBUST wurde ein vollständig autonomes Unterwasserfahrzeug entwickelt, das in der Lage ist, mit einem Roboterarm zu schweben und Objekte zu greifen. Zusätzlich ausgestattet mit einem Fächerecholot, einem Stereokamerasystem und einem Laserscanner ist es in der Lage, selbstständig weite Landstriche zu erkunden und einzelne Rohstoffvorkommen wie Manganknollen zu analysieren.

Es wurde ein Gerät entwickelt, das die Laserinduzierte Aufschlussspektroskopie (LIBS) in situ ermöglicht, wodurch es möglich wird, Materialien zu analysieren, ohne sie an die Oberfläche zu bringen.

Siehe auch
https://www.youtube.com/watch?v=PHRMEDkoikg
eu-robust.eu

UDEMM

Im Rahmen des UDEMM-Projekts wurden umfangreiche Studien durchgeführt, um marine Munitionsdeponien hinsichtlich ihres Inhalts, des Zustands der Ablagerung auf dem Meeresboden, der Freisetzung explosionsartiger Verbindungen und ihrer Aufnahme in die Umwelt zu analysieren. Die Untersuchungen im Inneren der Meeresmunitionsdeponie "Kolberger Heide" zeigen, dass sie eine sehr hohe Anzahl von Meeresmunitionsobjekten enthält, die in engem Kontakt mit der Meeresfauna und -flora stehen und die Umweltverschmutzung ein Thema ist.

Es wurde ein Leitfaden herausgegeben, wie die Überwachung der betroffenen Standorte durchgeführt werden sollte und wie Methoden wie hydroakustische und optische Kartierung, Klassifizierung des Meeresbodens, geochemische TNT-Messungen und Biomonitoring für solche Analysen korrekt eingesetzt werden.

Besuchen Sie auch udemm.geomar.de

ENVRI PLUS

ENVRIplus war ein Cluster-Projekt, das die Entwicklung und Integration der wichtigsten europäischen Umwelt- und Erdsystem-RIs unterstützte. Die DeepSea Monitoring-Gruppe nahm an der wissenschaftlichen Kreuzfahrt ENVRIplus Methan im April 2019 teil, die im rumänischen Sektor des Schwarzen Meeres durchgeführt wurde und verschiedene Methoden zur Quantifizierung des marinen Methantransfers aus dem Sediment in die Atmosphäre miteinander verband. Es wurde eine gemeinsame Überwachungsstrategie für die Quantifizierung von Methan entwickelt. Es wurden sowohl in-situ-Messungen als auch Onshore-Analysen von gesammelten Proben durchgeführt.

Besuchen Sie auch
envriplus.eu

www.envriplus.eu/wp-content/uploads/2015/08/Press-Release_Methane_cruise_ENVRIplus.pdf

JPIO Mining Impact

- Ecological Aspects of Deep-Sea Mining

Das JPIOceans-Projekt "MiningImpact" zielte darauf ab, die langfristigen Auswirkungen des Abbaus von Manganknollen auf die Tiefseeumwelt zu bewerten. Kernstück des Projekts waren drei Meeresforschungskampagnen im Jahr 2015, die im CCZ und in den DISCOL-Gebieten des Pazifischen Ozeans durchgeführt wurden. Die Gruppe war an AUV-basierten Bild- und hydroakustischen Kartierungen, Landereinsätzen und Fragen der Bilddatenbank beteiligt. Siehe Ergebnisse hier.

Besuchen Sie auch miningimpact.geomar.de

MIDAS

Das MIDAS-Projekt - Managing Impacts of Deep-seA reSource exploitation - war ein multidisziplinäres Forschungsprogramm zur Untersuchung der Umweltauswirkungen der Gewinnung von Mineral- und Energieressourcen aus der Tiefsee. Dazu gehörte der Abbau von Materialien wie polymetallischen Sulfiden, Manganknollen, kobaltreichen Ferromangankrusten, Methanhydraten und der potenzielle Abbau von Seltenen Erden.

Siehe auch eu-midas.net

SUGAR III

Die dritte Phase der vom BMBF/BMWI geförderten "Unterseeischen Gashydratspeicher" zielte auf die Kommerzialisierung von Techniken zur Überwachung und Quantifizierung der freien Gasfreisetzung ab.

Besuchen Sie auch sugar-projekt.de/sugar

CAGE & MOCA

CAGE und MOCA konzentrierten sich auf die Methanfreisetzung in der Arktis vor Spitzbergen und die Gruppe war als assoziierter Forschungspartner (CAGE) und externer Partner (MOCA) beteiligt. Die Projekte wurden von der Universität Tromsö und der NILU in Norwegen durchgeführt. Wir führten hydroakustische Analysen in CAGE und MOCA durch, um die Menge an freiem Gas zu quantifizieren, das an mehreren Stellen am Schelf und Hang vor der PKF sowie an den Pockmarks am Vestnesa-Rücken freigesetzt wurde. Außerdem unterstützten wir die Projekte mit unserem geochemischen Fachwissen und unserer Technologie zur Messung von Methan in der Wassersäule und an der Meeresoberfläche.

Future Ocean Cluster

 Mehrere Mitglieder der Gruppe waren auch Mitglieder des Future Ocean Cluster.