Ein Modell der leuchtenden Tiefsee-Qualle Atolla wyvillei, auch „Alarmqualle“ genannt. Modell: Rolf Spitz. Foto: Senckenberg/Tränkner

Ein Modell der leuchtenden Tiefsee-Qualle Atolla wyvillei, auch „Alarmqualle“ genannt. Modell: Rolf Spitz. Foto: Senckenberg/Tränkner

Frankfurt: "Tiefsee" und "Meeresforschung"

Dauerausstellungen im Senckenberg Naturmuseum

Die Tiefsee ist der größte zusammenhängende Lebensraum der Erde. Sie ist von ewiger Finsternis, lähmender Kälte, enormem Druck und ständiger Nahrungsknappheit geprägt. Trotzdem leben dort unzählige faszinierende, hochspezialisierte Tiere und Mikroorganismen. Die Tiefsee zu erforschen, stellt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wegen der physikalischen Bedingungen dort eine große Herausforderung dar. Die dazu nötige Technik ist ähnlich komplex wie die Geräte zur Erkundung des Weltalls. Bisher wissen wir weniger über die Tiefsee als über die Rückseite des Mondes. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt widmet in Kooperation mit dem GEOMAR der Tiefsee und der Meeresforschung zwei neue Themenräume. Die Kuratoren Dr. Thorolf Müller (Senckenberg) und Dr. Gerd Hoffmann-Wieck (GEOMAR) haben eine Ausstellung entwickelt, die alle Sinne anspricht. Der Themenraum Tiefsee ist beispielsweise dunkel gehalten, der Boden ist weich, an der Decke hängt ein Tiefseeschwarm aus eins-zu-eins-Modellen etwa eines acht Meter langen Riesenkalmars oder eines Riemenfischs. Im Ausstellungsteil "Meeresforschung" können Besucherinnen und Besucher in einem nachgebauten Steuer-Container eines Unterwasserroboters virtuell in die Tiefsee tauchen.

Ein Modell der leuchtenden Tiefsee-Qualle Atolla wyvillei, auch „Alarmqualle“ genannt. Modell: Rolf Spitz. Foto: Senckenberg/Tränkner

Ein Modell der leuchtenden Tiefsee-Qualle Atolla wyvillei, auch „Alarmqualle“ genannt. Modell: Rolf Spitz. Foto: Senckenberg/Tränkner